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Maren Dettmers ist neue Hauptamtliche bei Kirche & Co.

Maren Dettmers

Maren Dettmers hat ihren Dienst als Hauptamtliche bei Kirche & Co. begonnen. „Es ist gut, dass Kirche & Co. da ist“, sagt die Gemeindepädagogin, „dass man zwischen Apotheke und Alnatura, die dem körperlichen Wohl dienen, im ‚Kirchenladen‘ Nahrung und Balsam für die Seele zu bekommen kann.“ Am 1. März wird sie durch Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse in ihren Dienst eingeführt.

Für die Menschen und mit den Menschen in der Stadt
Maren Dettmers ist neu als evangelische Hauptamtliche bei Kirche & Co. tätig

In den ersten Tagen ihres Dienstes bei Kirche & Co., dem „Laden der Kirchen für die Menschen in der Stadt“, ging es schon hoch her. Maren Dettmers hat im Januar als neue evangelische Hauptamtliche hier ihren Dienst begonnen. Allein in den ersten Tagen des neuen Jahres sind schon drei Menschen wieder in die Kirche eingetreten, staunt die Gemeindepädagogin. Andere kauften Konzertkarten, nahmen sich einen „Segen to go“ mit oder gaben Kalender für die Sammlung für Häftlinge ab. „Es ist gut, dass Kirche & Co. da ist“, sagt Maren Dettmers, „dass man zwischen Apotheke und Alnatura, die dem körperlichen Wohl dienen, im ‚Kirchenladen‘ Nahrung und Balsam für die Seele zu bekommen kann.“ „Zur Citykirchenarbeit im ökumenischen Kirchenladen gehören Information, Seelsorge und Beratung, spirituelle Angebote und Wiedereintritt“, sagt Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse, „sie stellt eine wichtige Ergänzung der Arbeit der Kirchengemeinden und anderen Einrichtungen in unserem Dekanat dar“.

Maren Dettmers ist verheiratet und hat zwei Söhne. Aufgewachsen in Hannover kam sie zum Studium der Gemeindepädagogik an die Evangelische Hochschule nach Darmstadt. Anschließend war sie in Egelsbach, Frankfurt und Darmstadt in Kirchengemeinden als Gemeindepädagogin tätig. Nach einer Stelle als Lehrerin an der Herderschule nahm sie eine Teilzeitstelle in der Schwerhörigen-Seelsorge der EKHN an, die sie auch weiter behält. Mit ihrer Familie lebt sie in Arheilgen, ist in einer Kirchengemeinde aktiv und singt in einem Chor.
Die Protestantin hat die Citykirchenarbeit als „gut bestelltes Feld“ vorgefunden, wie sie sagt. Das hat sie von ihren Vorgängerinnen, Pfarrerin Ulrike Hofmann und Sozialarbeiterin Nikola Beth übernommen, die ihren Dienst zum Jahresende beendet hatten.

Neben Maren Dettmers, die eine halbe Stelle innehat, ist als katholischer Hauptamtlicher Diakon Heinz Lenhart von seiner Kirche für sechs Stunden pro Woche bei Kirche & Co. beauftragt. Die rund 20 Ehrenamtlichen stehen beiden weiterhin zur Seite. „Hier wurden in zwei Jahrzehnten sehr gute Strukturen und eine solide Basis geschaffen“, lobt die Gemeindepädagogin mit Zusatzausbildung in systemischer Beratung und klinischer Seelsorge. Die Ehrenamtlichen erlebt sie als „sehr engagierte und leidenschaftliche Mitarbeitende, die sich mit Kirche & Co. stark identifizieren“, so die neue Frau in der Citykirchenarbeit. Als Gemeindepädagogin liegen ihr Konzepte, Menschen zu beteiligen und zu ermutigen, selbst Verantwortung zu übernehmen, wie sie sagt. Die Ehrenamtlichen brächten viele Potentiale mit.

Gut geschult begegnen die Mitarbeitenden den Besucherinnen und Besuchern, die mit verschiedensten Anliegen meist ohne Anmeldung kommen. Ob jemand eine Auskunft über ein kirchliches Angebot, eine Grußkarte kaufen oder auch ein Seelsorgegespräch führen möchte, jeder finde im Kirchenladen ein offenes Ohr. Auch die jährlich wiederkehrenden karitativen Sammlungen sind Maren Dettmers wichtig: Am Jahresanfang werden Kalender für Häftlinge gesammelt, im Sommer Schulranzen für bedürftige Kinder, zum Herbst hin Lebensmittel für Obdachlose. Angebote wie „Wenn Eltern älter werden“, die offene Trauergruppe, die Beratung in der Patientenvorsorge oder die Gesprächsangebote des Bündnisses gegen Depression laufen wie gewohnt weiter. „Es gibt hier einfach ein Feuerwerk an verschiedenen Unterstützungsangeboten, die für die Besucherinnen und Besucher kostenfrei sind“, so Maren Dettmers begeistert.

Eine Stärke des ökumenischen Kontaktladens sei auch, gut vernetzt zu sein. Nicht jedes Anliegen könne im Laden gelöst werden, aber „wir können die Menschen an andere Einrichtungen weiterverweisen“, sagt Maren Dettmers. Und er stelle „eine Brücke zu den Kirchengemeinden“ dar. Das „Co.“ in dem Namen „Kirche & Co.“ weise darauf hin, dass die Kirchen hier mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren kooperieren. Zusätzlich zu der Geschäftsführung gehört zur Citykirchenarbeit bei Kirche & Co. auch die Veranstaltung von Projekten und besonderen Events. Die Fünfzigjährige freut sich auf die Gestaltung von Gottesdiensten an verschiedenen Orten in der Stadt und hat bereits Ideen für neue Veranstaltungsformate. Dazu werden auch weitere Interessierte gesucht, die sich hier engagieren wollen. „Das Gespräch über Glaube und Kirche ist zu sehr ins Private gerutscht“, beklagt Maren Dettmers. Sie möchte es gern wieder in die „öffentliche Diskussion holen“. Dabei sollen die Formate eher inspirierende Impulse setzen als Bildung sein, „Unterhaltung im besten Sinne“. Sie versteht ihre Arbeit als „Dienst für die Menschen und mit den Menschen in der Stadt“.

Maren Dettmers wird am Sonntag, 1. März, um 10 Uhr im Gottesdienst in der Stadtkirche durch Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse in ihren Dienst eingeführt. Mit ihr werden auch die neuen Mitarbeitenden im Jugendhaus *huette und im Planungsraum Ost eingeführt: Petra Klawitter, Stefanie Massah, Franziska Reiß, Kai Schuber-Seel und Tine Staib.

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