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Stadtakademie: Ist der Kapitalismus noch zu retten?

StadtakademieProf. Dr. Gotlind Ulshöfer

„Ist der Kapitalismus noch zu retten?“ ist der Titel der aktuellen Reihe der Stadtakademie, die am Donnerstag, 4. März, digital um 18.30 Uhr fortgesetzt wird. Darin geht die Theologin und Volkswirtin Prof. Dr. Gotlind Ulshöfer der Frage "Wie ethisch können Finanzmarktakteure handeln?" nach. Vortrag und Diskussion sind mitzuverfolgen auf dem YouTube-Kanal der Stadtakademie.

VI. Philosophisch-theologischer Salon: „Ist der Kapitalismus noch zu retten?“
Donnerstag, 4. März, per Livestream mit Theologin und Volkswirtin Prof. Dr. Gotlind Ulshöfer

„Ist der Kapitalismus noch zu retten?“ lautet die Fragestellung, der die Evangelische Stadtakademie Darmstadt in ihrer aktuellen Reihe im Rahmen des VI. Philosophisch-theologischen Salons nachgehen will. Fortgesetzt wird sie am Donnerstag, 4. März, um 18.30 Uhr, mit dem Vortrag zum Thema „Wie ethisch können Finanzmarktakteure handeln?“ mit der Theologin und Volkswirtin Prof. Dr. Gotlind Ulshöfer. Die Veranstaltung findet ohne Publikum in der Pauluskirche Darmstadt statt und wird von dort live über den YouTube-Kanal der Evangelischen Stadtakademie Darmstadt übertragen:

https://www.youtube.com/channel/UC-wqirevSUP0MtdPL7MCQ7A

Die Referentin wird per Video zugeschaltet, es schließt sich eine Diskussion mit dem Leiter der Stadtakademie, Dr. Franz Grubauer, Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse und an. Zuschauer*innen können sich per E-Mail an dem Gespräch unter ev.akademie.darmstadt@gmail.com beteiligen. Weitere Informationen unter www.ev-akademie-darmstadt.de.

Zur Reihe Ist der Kapitalismus noch zu retten?
Der philosophisch-theologische Salon will der scheinbar unphilosophischen Frage nachgehen: Ist der Kapitalismus noch zu retten? Bei genauerem Hinsehen gibt es aber praxisrelevante philosophische wie auch theologische Anknüpfungspunkte, die sich um das Geld, um Werte und um Geist drehen. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass Geld nicht ohne Vertrauen funktioniert. Vertrauen, so erleben wir es aber gerade in der globalen Welt und nicht zuletzt in der Corona-Situation, ist ein knappes Gut, wozu auch die Frage nach Gerechtigkeit gehört. Die Veranstaltungsreihe wird diese Kernfragen des Kapitalismus ausleuchten und das Unbehagen aufgreifen, das der bestehenden Gestalt des globalen Kapitalismus nicht mehr die Lösungskompetenz der vor uns liegenden Probleme zutraut. Alternativen neuer Kapitalismen deuten sich an, wenn der Finanzinvestor Blackrock zum Beispiel das ihm anvertraute Kapital zur Rettung der Umwelt profitabel machen will, aber ebenso immer weiter greifende Formen der Sharing-Economy, der Umsonst-Ökonomie wie auch die Gemeinwohlökonomie. Diese neuen Formen werden ebenso auf ihre Tragfähigkeit und auf die Konsequenzen für uns betrachtet.

Zur Person: Prof. Dr. Gotlind Ulshöfer
Studium der Ev. Theologie und der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Tübingen und Heidelberg, der Hebräischen Universität Jerusalem und am Princeton Theological Seminary. Sie ist habilitierte Theologin und Diplomvolkswirtin. Zurzeit vertritt sie die Professur für Systematische Theologie I an der Ev.-theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Zuvor hat sie das Heisenberg-Projekt „Ethik der Macht im digitalen Zeitalter“ inne und hatte Gastprofessuren in Zürich und New York sowie Vertretungen der Professur für feministische Theologie und Gender Studies an der Augustana-Hochschule in Neudettelsau und der Professur für Systematische Theologie an der Universität Bamberg übernommen. Zudem ist sie Pfarrerin der EKHN und war Studienleiterin an der Ev. Akademie Arnoldshain/Frankfurt.

Letzter Termin der Reihe:

Sven Giegold, Wirtschaftswissenschaftler und Politiker der Grünen in Europa, entwickelt am Donnerstag, 11. März, 18.30 Uhr, Perspektiven zum Thema „Kurskorrektur oder Systemfrage, Zur Zukunft des Kapitalismus“.

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