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Wissenschaftsstadt Darmstadt und Kooperationspartner starten Solidaritätsoffensive „Darmstadt bleibt weltoffen” und organisieren Willkommensfest für Flüchtlinge in der Innenstadt

Pressemitteilung der Stadt Darmtadt – Mittwoch, 09.09.2015

Oberbürgermeister Partsch: „Menschen zusammenbringen und positive Grundstimmung festigen“

Die Herausforderung der Flüchtlingsaufnahme in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, verbunden mit der Errichtung einer eigenen Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Gelände der Starkenburg-Kaserne, hat in den vergangenen Wochen für eine beispiellose Welle der Solidarität bei Bürgerschaft, Hilfsorganisationen und der Verwaltung gesorgt. Diese Entwicklung nimmt die Stadt gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern zum Anlass, die positive Grundstimmung gegenüber Flüchtlingen in der Wissenschaftsstadt mit der Solidaritätsoffensive „Darmstadt bleibt weltoffen“ weiter zu unterstützen. Am Mittwoch (9.) stellte Oberbürgermeister Jochen Partsch die Offensive gemeinsam mit den Kooperationspartnern der Öffentlichkeit vor.
Den Auftakt bildet ein großes Willkommensfest für Flüchtlinge unter dem Motto „Dinner in bunt“ am kommenden Dienstag (15.). Dabei können die Gäste ab 16 Uhr am Luisenplatz und in der Wilheminenstraße Tische und Stühle aufstellen sowie Essen und Getränke mitbringen, um dort gemeinsam zu feiern. Eingeladen sind neben Bürgerschaft und Flüchtlingen aus der Erstaufnahmeeinrichtung auch alle bereits in der Stadt befindlichen Flüchtlinge. Ab 16 Uhr gibt es im City-Carree Spielmöglichkeiten für Kinder am „Rotzfrechen Spielmobil“. In der Centralstation startet ab 20 Uhr ein Musikprogramm mit Live-Bands und DJ’s. Eröffnet wird das Fest um 17.30 Uhr im City-Carree durch Oberbürgermeister Jochen Partsch.

„Der großartige Zusammenhalt und der Wille zur Unterstützung der Flüchtlinge haben uns in den vergangenen Wochen alle tief beeindruckt. Weltoffenheit und Internationalität waren bereits zuvor wichtige Stützen der Willkommenskultur in unserer Stadt, doch in diesen turbulenten Tagen und Wochen hat sich noch einmal gezeigt, zu was die Bürgerschaft fähig ist, wenn es darum geht, Notleidenden schnelle und unbürokratische Hilfe zu teil werden zu lassen. Mit dem Fest wollen wir die Möglichkeit zum direkten Austausch zwischen Bürgerschaft und Flüchtlingen schaffen, auch um Vorurteile abzubauen und gute Voraussetzungen für eine Integration zu schaffen. Ereignisse wie die der vergangenen Wochen zeigen uns sehr deutlich, dass wir es bei den aktuellen Flüchtlingsströmen mit einer neuen gesellschaftlichen Herausforderung zu tun haben, deren Bewältigung nur im Dreiklang von Staat, gemeinnützigen Organisationen und der Bürgerschaft gelingen kann. Ich lade daher alle alten und neuen Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt ein, an diesem Fest teilzunehmen und gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen“, so Oberbürgermeister Partsch.

Die Solidaritätsoffensive „Darmstadt bleibt weltoffen“ wird getragen von einem Kampagnenteam. Diesem gehören an: Die Travestiekünstlerin Aurora DeMeehl, der Musiker Jörg Dillmann, der Präsident des Bundesligisten SV Darmstadt 98, Rüdiger Fritsch, Dr. Petra Gehring, Philosophieprofessorin an der Technischen Universität (TU) Darmstadt, Ibrahim Akbulut, Vorsitzender des Darmstädter Ausländerbeirats, der Buchautor Jonathan Heimes, Schwimm-Weltmeister Marco Koch, der Schauspieler und Buchautor Samuel Koch, die Tennisspielerin Andrea Petkovic, der HR-Sportmoderator Markus Philipp, die Dekanin des evangelischen Dekanats Darmstadt, Ulrike Schmidt-Hesse, die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar (IHK), Professor Dr. Kristina Sinemus, der Generaldirektor der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA), Professor Dr. Johann Dietrich Wörner sowie ENTEGA-Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

Die Partner werden mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen und Sichtweisen die Solidaritätsoffensive begleiten. So wird die IHK am 11. September auf dem alljährlichen Sommerfest für die 750 angemeldeten Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik Raum zum Austausch schaffen. Es wird gemeinsam mit Kooperationspartnern ein Stand eingerichtet, an dem sich über Möglichkeiten der Ausbildung und Beschäftigung wie der effektiven Hilfe für Flüchtlinge informiert und ausgetauscht werden kann. „Wir wollen einen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge liefern. Menschen in Ausbildung und Arbeit zu bringen, ist eine wichtige Aufgabe der Unternehmen in der Region“, erklärt dazu IHK-Präsidentin Kristina Sinemus.

Für die Organisation des „Dinner in bunt“ als auch bei der weiteren Entwicklung der Offensive konnte die Stadt die Centralstation, die Darmstädter Eventagentur G&G und die Werbeagentur "La Mina" als Kooperationspartner gewinnen. Als Medienpartner fungieren das Darmstädter Echo und das Darmstädter "P Stadtkulturmagazin".

Früherer Präses Ulrich Jentsch gestorben

Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt trauert um Adolf-Ulrich Jentsch. Der Darmstädter Richter war vom 1. Februar 1980 bis 17. Januar 1986 Präses der Synode des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt. Im Alter von 93 Jahren ist er in der vergangenen Woche verstorben. "Das Dekanat erinnert sich mit Dankbarkeit und Wertschätzung an seinen früheren Präses, seiner Witwe und der Familie gilt unsere herzliche Anteilnahme", so Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse. Ulrich Jentsch war zudem von 1967 bis 1991 Mitglied der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). 1974 wurde er auch in den Kirchensynodalvorstand gewählt und war in dieser Funktion zeitweise auch Mitglied der Kirchenleitung der EKHN. Jentsch begann sein Engagement in der evangelischen Kirche 1952 als Kirchenvorsteher in der Darmstädter Friedensgemeinde und arbeitete im Finanzausschuss der Evangelischen Gesamtgemeinde mit.

Trauer um Karl-Heinz Hüttenberger

Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt trauert um Karl-Heinz Hüttenberger, der am 5. September im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Karl-Heinz Hüttenberger war in der Auferstehungsgemeinde Kirchenmusiker und hatte über seine Gemeinde hinaus einen Auftrag für die Kirchenmusik im Dekanat erhalten. Er war lange Jahre Vorsitzender der Mitarbeitervertretung im Dekanat. Wir werden Karl-Heinz Hüttenberger ein ehrendes Andenken bewahren und seine veröffentlichten Chorsätze werden uns immer an ihn erinnern. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Barbara Themel-Reith, stellvertretende Dekanin Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt
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