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„Gott hat ein Herz für Fremde“

Glaube – Rund 300 Besucher beim Reformationsgottesdienst in der Stadtkirche

Martin Luther hat die Frage nach dem gnädigen Gott umgetrieben. In Christus hat er eine Antwort gefunden. Dass jeder Christ in der Bibel und im Gespräch mit anderen selbst Antworten finden kann, ist eine Frucht der Reformation. „Wie können wir alle leben? Wie können wir frei werden von Furcht und Not? Wie können wir Gott heute neu entdecken?“ Das können laut Ulrike Schmidt-Hesse „Fragen der Reformation heute“ sein. Die Dekanin des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt predigte beim Reformationsgottesdienst am Samstagvormittag in der Stadtkirche über das Thema „Bibel und Eine Welt“. Rund 300 Besucher waren zu der zentralen Veranstaltung des Dekanats gekommen, an die sich noch ein Empfang im Chorraum anschloss. Dekanatskantor Wolfgang Kleber und der Solotrompeter des Staatstheaters Darmstadt, Manfred Bockschweiger, gestalteten den Gottesdienst musikalisch.
Präses Carin Strobel hatte die Gäste begrüßt, bei den Fürbitten wirkten neben Andreas Schwöbel, Pfarrer der Matthäusgemeinde und stellvertretender Dekan, und dem katholischen Dekan Winfried Klein auch Menschen aus Eritrea und Indonesien mit. Ralf Köbler, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands der gastgebenden Stadtkirchengemeinde, trug in der Schriftlesung die Seligpreisungen aus dem Matthäusevangelium vor.
Ulrike Schmidt-Hesse verband in ihrer Predigt das vergangene Jahresthema „Bild und Bibel“ der Evangelischen Kirche in Deutschland in der Reformationsdekade mit dem neuen „Reformation und die Eine Welt“. Biblisches Leitthema war das Bild des Apostels Paulus vom „Schatz in irdenen Gefäßen“ – Christen als Träger der frohen Botschaft. „Mit der Einkehr beim barmherzigen Gott ist ein Auszug aus der Angst in dieser und jener Welt verbunden“, so Ulrike Schmidt-Hesse, „dies macht uns frei zum Aufbruch zur Weltgestaltung und Weltverantwortung.“ Sie hob zudem den Wert „interkultureller Bibelgespräche“ als „Tür zum Reichtum des Christseins“ hervor. Diese förderten eine Identität, die nicht durch Abgrenzung und Angst gekennzeichnet sei, sondern durch wechselseitige Annahme und Respekt.
„Die Menschen, die in diesen Wochen als Flüchtlinge zu uns kommen, zeigen uns Zerrissenheit und die Gefährdung der Einen Welt durch Krieg und Gewalt, durch die wachsende Kluft zwischen Reichtum und Armut, durch die Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen“. Die Bibel lade zum Engagement in Zuversicht und „mutiger Demut“ ein. „Gott hat ein Herz für Fremde“, so die Dekanin, „er begegnet uns im Fremden.“ Sie lobte das Engagement der Menschen in Darmstadt für eine „soziale und weltoffene Stadt“, und forderte dazu auf, weiterhin Flüchtlingen und anderen Menschen in schwierigen Lagen zu helfen, denn „Wir sind alle Andere“.

Früherer Präses Ulrich Jentsch gestorben

Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt trauert um Adolf-Ulrich Jentsch. Der Darmstädter Richter war vom 1. Februar 1980 bis 17. Januar 1986 Präses der Synode des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt. Im Alter von 93 Jahren ist er in der vergangenen Woche verstorben. "Das Dekanat erinnert sich mit Dankbarkeit und Wertschätzung an seinen früheren Präses, seiner Witwe und der Familie gilt unsere herzliche Anteilnahme", so Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse. Ulrich Jentsch war zudem von 1967 bis 1991 Mitglied der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). 1974 wurde er auch in den Kirchensynodalvorstand gewählt und war in dieser Funktion zeitweise auch Mitglied der Kirchenleitung der EKHN. Jentsch begann sein Engagement in der evangelischen Kirche 1952 als Kirchenvorsteher in der Darmstädter Friedensgemeinde und arbeitete im Finanzausschuss der Evangelischen Gesamtgemeinde mit.

Trauer um Karl-Heinz Hüttenberger

Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt trauert um Karl-Heinz Hüttenberger, der am 5. September im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Karl-Heinz Hüttenberger war in der Auferstehungsgemeinde Kirchenmusiker und hatte über seine Gemeinde hinaus einen Auftrag für die Kirchenmusik im Dekanat erhalten. Er war lange Jahre Vorsitzender der Mitarbeitervertretung im Dekanat. Wir werden Karl-Heinz Hüttenberger ein ehrendes Andenken bewahren und seine veröffentlichten Chorsätze werden uns immer an ihn erinnern. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Barbara Themel-Reith, stellvertretende Dekanin Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt
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