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Erster ökumenischer Kirchenmusiktag am 20. April

Am Samstag, 20. April, fand der erste ökumenische Kirchenmusiktag statt. Unter dem Titel „We are One in the Spirit!“ waren 80 Teilnehmende ins Ökumenische Gemeindezentrum Kranichstein gekommen. In Workshops wie Orgelspiel, Stimmbildung, Pop & Jazz sowie Singen mit Kindern und mit Seniorinnen und Senioren probierten sie sich aus. Der Tag endete mit einem gemeinsam Evensong.

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Musik verbindet

Erster ökumenischer Kirchenmusiktag mit 80 Teilnehmenden im Ökumenischen Gemeindezentrum Kranichstein
 
Unter dem Titel „We are One in the Spirit!“ fand der erste ökumenische Kirchenmusiktag am Samstag, 20. April, in Darmstadt statt. Von 10 bis 19 Uhr musizierten an diesem Tag 80 Interessierte im Ökumenischen Gemeindezentrum Kranichstein. Sie hatten die Möglichkeit, jeweils an zwei verschiedenen Workshops wie Orgelspiel, Stimmbildung, Pop & Jazz sowie Singen mit Kindern und mit Seniorinnen und Senioren teilzunehmen, bevor alle Teilnehmende im zweiten Teil im Chorplenum zusammenkamen.

Der Tag endete mit einem stimmungsvollen gemeinsam einstudierten Evensong in der St.-Jakobus-Kirche, den Pfarrerin Astrid Maria Horn von der mit gastgebenden Evangelischen Philippus-Kirchengemeinde und Pfarrer Dr. Christoph Klock, leitender Pfarrer des Pastoralraums, mitgestalteten. Anschließend nutzten viele Teilnehmende und Dozierende noch ein Beisammensein bei Knabbereien und Getränken zum Austausch.

Den Tag vorbereitet und geleitet haben Carolin Raschke, Dekanatskantorin des Evangelischen Dekanats Darmstadt, Christian Roß, Kantor an der Stadtkirche Darmstadt, Jorin Sandau, Regionalkantor des Bistums in Darmstadt, Stefan Mann, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinden Eberstadts, Gudrun Wiediger, Kantorin an der Luthergemeinde Griesheim, sowie Stimmbildnerin Katharina Roß. Für Lukas Euler, Kantor an der Pauluskirche, der kurzfristig absagen musste, sprang der Organist Lars-Simon Sokola aus Frankurt ein.
 
Für Carolin Raschke, die erst seit einem dreiviertel Jahr im Dienst ist, war der erste ökumenische Kirchenmusiktag auch ihr „erstes großes Event im Dekanat“. Da sei sie „schon ein wenig aufgeregt gewesen, wie das wohl werden würde“, sagt sie. Umso schöner empfand sie es, als sie merkte „dass alles klappt und die Veranstaltung bei den Teilnehmenden gut ankommt“. „Es hat Spaß gemacht, bei lockerer und fröhlicher Atmosphäre gemeinsam zu arbeiten, sich austauschen und zusammen zu musizieren - und das bei einer Altersstruktur von Schülerinnen und Schülern, Studentinnen und Studenten bis hin zu Rentnerinnen und Rentnern und den unterschiedlichsten musikalischen Backgrounds“, zieht Carolin Raschke Bilanz, „ich würde sagen, das war nicht die letzte Veranstaltung dieser Art.“

Schon die Begrüßung sei so freundlich gewesen, dass sie sich willkommen gefühlt habe, berichtet eine Teilnehmerin. Sie danke zudem dem Team der Philippus-Kirchengemeinde für die Organisation der Versorgung. Der Tag barg für sie eine „Fülle, die überraschte“, so die Teilnehmerin. Sie habe viel gelernt wie etwa über die Theorie des Liturgiegesangs oder etwa die ganz praktische entlastende Erfahrung, dass beim Singen die Zunge oben am Gaumen sein sollte, was sie weiterhin einübe.

Neben der guten Organisation wurde auch gelobt, dass die Hauptamtlichen mit Begeisterung dabei gewesen seien. „Um die Kirche mache ich mir jetzt weniger Sorgen“, resümierte eine Teilnehmerin, „nachdem ich so viele junge Menschen an diesem Tag erleben durfte, die sich für Kirchenmusik interessieren.“

„Die Bereitschaft, sich in Dekanat und Pastoralraum und vor allem ökumenisch zusammenzutun und auszutauschen, scheint mir ein wichtiges Zeichen und ein großer Schritt auf dem pastoralen Weg und in der Ökumene zu sein“, zieht Mitinitiator Jorin Sandau Bilanz, „das betrifft die Vorbereitung und das gemeinsame Singen ebenso wie das Gottesdienstfeiern.“ Geradezu überwältigend habe er die organisatorische Unterstützung vor Ort gefunden, die den Tag in einer solch guten Stimmung erst möglich gemacht habe.

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