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Esther Stosch

Seelsorge ist Haltung und Auftrag. Als Haltung gehört die Seelsorge zu allen Aufgaben und Begegnungen im kirchlichen Leben.

Überall da, wo Menschen die Not und die Sehnsucht anderer sehen und sich angesprochen wissen, ist die seelsorgerliche Haltung lebendiger Ausdruck des Glaubens. Sie prägt den Dienst im Pfarramt und in der Diakonie, im Haupt- und im Ehrenamt und richtet sich an Menschen aller Glaubensrichtungen und Weltanschauungen. Nach dem Beispiel der Frage Jesu: “Was willst du, dass ich dir tue?“ steht der Mensch mit seinem Anliegen im Zentrum der Seelsorge. Der Mensch und sein Anliegen entscheiden auch darüber, ob das gemeinsame Gebet, das Gespräch, die praktische Hilfeleistung oder die gemeinsam gefüllte Zeit angemessen sind und seelsorgerliche Wirkung haben.

Seelsorge als Auftrag meint Pfarrerinnen und Pfarrer, gemeindepädagogische Fachkräfte und in seltenen Fällen ausgebildete Ehrenamtliche. Sie arbeiten z.B. in Einrichtungen wie Krankenhäusern und Altenheimen und Diensten wie der Notfall –und Telefonseelsorge, um da präsent zu sein, wo Menschen in Krisen ein einfühlsames und vertrauenswürdiges Gegenüber brauchen. Alle diese Seelsorgerinnen und Seelsorger unterliegen dem Seelsorgegeheimnis. Alles, was ihnen anvertraut wird, bleibt vertraulich. Pfarrerinnen und Pfarrer haben darüber hinaus ein Zeugnisverweigerungsrecht. Das bedeutet, dass sie auch bei einer Gerichtsverhandlung die Aussage verweigern können.

Die Seelsorge im Dekanat Darmstadt – Stadt ist offen für alle Menschen. Sie hat Angebote für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, die Unterstützung, Hilfe und Rat bei konkreten Problemen und in Lebenskrisen suchen.  

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