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Wieder sonntags Gottesdienste in den meisten Gemeinden

EMSDekanin Ulrike Schmidt-HesseDekanin Ulrike Schmidt-Hesse

Das Dekanat begrüßt, dass wieder Gottesdienste in Kirchen und Besuche in Altenheimen unter Schutzauflagen möglich sind. Spezifische Schutzkonzepte sind in den Gemeinden vor Ort erarbeitet worden. In den meisten Gemeinden werden sonntags wieder Gottesdienste gefeiert. Auch digitale und andere Angebote werden fortgesetzt.

Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt begrüßt Feier von Gottesdiensten in Kirchen und wieder mögliche Besuche in Altenheimen und will weiterhin auch digitale Angebote beibehalten

Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt begrüßt die Entscheidung der hessischen Landesregierung, Gottesdienste in Kirchen unter Schutzauflagen wieder zu ermöglichen. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat ein eigenes Schutzkonzept entwickelt. Die Gemeinden haben eigene Konzepte daraus konkretisiert. „Die Gottesdienste werden durch die Schutzmaßnahmen in Gestaltung und Erleben anders sein. Ich freue mich, dass wir wieder zusammenkommen können, um Glaube, Hoffnung und Liebe zu teilen.“
Die Gemeinden tragen der neuen Situation Rechnung. So bietet etwa die Paulusgemeinde von ihrem Gottesdienst mit begrenzter Sitzplatzanzahl auch einen Livestream an. Die Michaelsgemeinde feiert sonntags zwei Tagesandachten um 10 und um 17 Uhr, die Petrusgemeinde zwei Kurzgottesdienste um 10 und um 11 Uhr mit Voranmeldung. Andere wie Martin-Luther-Gemeinde, Andreas-, Dreifaltigkeit-, Südost-, Paulus- oder Petrusgemeinde öffnen ihre Kirchen oder Andachtsräume zusätzlich unter der Woche.

Am 24. Mai werden in Darmstadt in den meisten Gemeinden Gottesdienste gefeiert:

Gottesdienste/Offene Kirche/Video/Livestream

Die Gottesdienste finden unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln statt.

DEKANAT
Die Video-Andacht des Dekanats mit Pfr. Dr. Gerhard Schnitzspahn von der JOHANNESGEMEINDE ist am Sonntag, 24. Mai, ab 9 Uhr abrufbar unter www.evangelisches-darmstadt.de

ANDREASGEMEINDE
So 10 Uhr Gd. mit Pfrin. Karin Böhmer (Anmeldung unter 06151-63627)
Offener Kirchsaal: Mi 18 – 19  Uhr
Gemeindezentrum, Paul-Wagner-Str. 70

AUFERSTEHUNGSGEMEINDE
So 10 Uhr Gd. mit Pfr. H.-J. Dittmann
Auferstehungskirche, Messeler Str. 31

CHRISTUSKIRCHENGEMEINDE
So 10 Uhr Gd. mit Pfrin. B. Schwenk
Christuskirche, Heidelb. Landstr. 155

DARMSTADT-EBERSTADT-SÜD
So Gd. 11 Uhr mit Pfr. Dr. H.J.Steubing
Gemeindezentrum, Stresemannstr. 1 
   
DREIFALTIGKEITSGEMEINDE
So 10 Uhr Gd. m. Pfr.i. R. R.Schmieder
Kirche, Heidelberger Landstraße 305
Offene Kirche: Mi 18.15 – 19.15 Uhr

FRIEDENSGEMEINDE
So 10 Uhr Gd. mit Pfr. T. Camphausen
Friedenskirche, Ldgr.-Philipps-Anl. 63

JOHANNESGEMEINDE
So 10.30 Uhr Gd. mit Pfr. Dr. G. Schnitzspahn
Johanneskirche, Johannesplatz

KREUZKIRCHENGEMEINDE
So 10 Uhr Gd. mit Pfrin. B. Themel
Kreuzkirche, Jakob-Jung-Str. 29

MARTIN-LUTHER-GEMEINDE
So 10 Uhr Gd. mit  Pfr. F. Briesemeister
Martinskirche, Heinheimer Str. 43
Off. Andachtsraum Mo – Fr  9-18 Uhr

MATTHÄUSGEMEINDE
Video-Andacht mit Pfrin. Meike Melchinger, So ab 9 Uhr: www. matthaeusgemeinde-darmstadt.de

MICHAELSGEMEINDE
So 10 und 17 Uhr Andacht mit Pfr. M. Werner
Michaelskirche, Liebfrauenstraße 14

PAULUSGEMEINDE
So 10 Uhr Gd. mit Pfr. H. Wille-Boysen, Pauluskirche, Niebergallweg 20; auch Livestream unter www.pauluskirche-darmstadt.de
Offene Kirche: täglich 10 – 17 Uhr

PETRUSGEMEINDE
So 10 und 11 Uhr Gd. m. Pfr. S. Hucke
Bessunger Kirche, Am Kapellberg 2
(Voranmeldung unter 06151-63884)
Offene Kirche: Mi 17 – 19  Uhr

PHILIPPUS-KIRCHENEMEINDE
So 10.30 Uhr Gd. mit Pfr. Manuel Alem
Philippuskirche, Bartningstraße 42

SÜDOSTGEMEINDE
So 10 Gd. mit Pfrin. Renate Kluck Christophorushaus, Herdweg 122
Offene Kirche: Mi 18 – 19 Uhr

STADTKIRCHE
So 10Uhr Gd.m.Pfrin.A.Gimbel-Blänkle
Stadtkirche, Kirchstraße 11

STADTMISSION DARMSTADT
So 10 Uhr Gd. mit Pfr. Detlef Gallasch
Livestr.www.stadtmission-darmstadt.de

THOMASGEMEINDE
So 10 Uhr Gd. mit Lektorin S. Löchner
Gemeindezentrum, Flotowstraße 29

KIRCHENGEMEINDE WIXHAUSEN
Offene Kirche: täglich 9 - 18 Uhr
Kirche, Römergasse 15

Auch digitale Angebote sollen weitergeführt werden. Bis mindestens Ende Mai werden weiter in Kirchen des Dekanats Video-Andachten aufgenommen und auf dem YouTube-Kanal des Dekanats jeweils am Sonntag ab 9 Uhr veröffentlicht. An diesem Sonntag, 24. Mai, gibt es ein Video mit Pfr. Dr. Gerhard Schnitzspahn aus der Johannesgemeinde. „Wir denken darüber nach, künftig Gottesdienste aus Kirchen per Streaming zu übertragen“, sagt Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse. Auch andere in der Corona-Krise entstandene geistliche Impulse wie Telefonandachten oder schriftliche Grußbotschaften werden fortgeführt.

Der Kirchenpräsident hat in einem Brief an die Gemeinden das Schutzkonzept der EKHN, das sich am Eckpunktepapier der Evangelischen Kirche in Deutschland, das mit der Bundesregierung und dem Robert-Koch-Institut abgestimmt ist, orientiert, dargelegt. Dieses sieht vor, Gottesdienste in überschaubaren Gruppen und zum Einstieg auch in kürzeren Formen zu feiern, Sicherheitsabstände zu halten und alles dafür zu tun, das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten. Dies gelte für Gottesdienste in den Kirchen und unter freiem Himmel. Abstand halten sei in dieser Zeit ein „Akt der Nächstenliebe“, so Volker Jung.  

Die zwölf Punkte umfassende Handreichung der EKHN zur Hygiene sieht unter anderem vor, dass Schutzmasken im Gottesdienst zu tragen sind, die Mindestabstände einzuhalten sind und auf das Singen verzichtet wird. In seinem Begleitschreiben zu dem Papier empfiehlt der Kirchenpräsident den Gemeinden, sich ausreichend Vorbereitungszeit für einen Neuanfang zu nehmen. Es bestehe zudem keine Verpflichtung, Gottesdienste wieder zu feiern. Es könne auch eine geistlich gut verantwortete Entscheidung sein, noch eine Zeit lang auf die gottesdienstliche Versammlung zu verzichten und weiterhin etwa in medialer Verbindung miteinander oder auch zuhause Gottesdienst zu feiern.

Ebenfalls begrüßt die Dekanin, dass nach der Entscheidung des Landes Hessen nun auch wieder Besuche in Altenheimen unter Auflagen möglich sind. Dazu sagt Pfarrerin Britta Tembe, die im Dekanat in der Altenseelsorge tätig ist:

„Mit großer Erleichterung habe ich als Altenseelsorgerin zur Kenntnis genommen, dass es wieder die Möglichkeit zu Besuchen in den Einrichtungen der Altenhilfe geben wird. Die Kontaktsperre hat besonders bei Frauen und Männern mit Demenz, bei Personen , die ans Bett gefesselt sind, bei allen, die nicht mehr telefonieren können, oft Traurigkeit  und Einsamkeitsgefühle ausgelöst. Einrichtungsleitungsleitungen, Pflegende, Mitarbeitende im sozialen Dienst  und in der Betreuung haben in den Einrichtungen, in denen ich tätig bin, ihr Möglichstes getan, um die Situation erträglich zu gestalten, zu trösten und  immer  wieder neu  den ausbleibenden Besuch zu erklären. Dadurch konnten sie auch viele Ängste nehmen, aber nicht den Schmerz, nicht mit ihren Zugehörigen von Angesicht zu Angesicht kommunizieren zu können. Eine besondere Herausforderung war auch die Sterbebegleitung, die nicht immer im gewünschten Umfang möglich war.  Aber auch sonst  ist es für viele Zugehörige schwierig und sie haben Zuspruch gebraucht. Manchmal ist Seelsorge vor der Tür des Altenheims, aber vor allem per Telefon angesagt. Schriftliche Grüße und Aufmerksamkeiten durch die Seelsorgenden beider Konfessionen können unterstützen, auch eine gesungene Frühlingsandacht im Hof zu den geöffneten Fenstern hin- und musikalische Grüße von den Gemeinden,  aber all das ersetzt einfach nicht den Blick in die Augen und das direkte Gespräch. Von daher ist es sehr zu begrüßen, wenn jetzt mit aller Vorsicht, mit Abstand und Einhaltung der Hygieneregeln, die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung wieder erlaubt wird.“

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