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Dekanat trauert um Jürgen Jourdan aus Wixhausen

privatJürgen Jourdan

Jürgen Jourdan ist nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren verstorben. Der Kirchenvorsteher und Synodale wird fehlen in seiner Kirchengemeinde in Wixhausen, im Dorfmuseum und in der Dekanatssynode. Am Sonntag, 8. März, 10 Uhr, findet ein Gedenkgottesdienst für Jürgen Jourdan in der Wixhäuser Kirche mit Pfarrer Ingo Stegmüller statt.

Macher, Motor und Kümmerer
Engagierter Kirchenvorsteher und Synodaler Jürgen Jourdan aus Wixhausen verstorben

Jürgen Jourdan war aus dem Gemeindeleben in Wixhausen und der evangelischen Kirche in der Stadt kaum wegzudenken. Sowohl im Kirchenvorstand als auch in der Dekanatssynode brachte er sich mit seinen vielen Gaben und Interessen ein. Jetzt ist Jürgen Jourdan nach kurzer schwerer Krankheit am 20. Februar im Alter von 71 Jahren verstorben. Er wird an vielen Stellen in seinem Stadtteil Wixhausen und im kirchlichen Leben in der Stadt fehlen.

„Wir verlieren mit Jürgen Jourdan einen engagierten und couragierten Menschen, auf den immer Verlass war“, sagt der Wixhäuser Pfarrer Ingo Stegmüller, „er war eine der tragenden Säulen unserer Gemeinde, wir werden ihn schmerzlich vermissen, unser Mitgefühl und unser Gebet gelten der Familie.“ Jürgen Jourdan war seit 2009 Mitglied im Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Wixhausen und seit 2010 Mitglied der Synode des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt. „Wir haben ihn im Dekanat sehr geschätzt“, sagt auch Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse, „neben seinen vielen Tätigkeiten hat er sich auch besonders in Fragen der Bewahrung der Schöpfung engagiert.“ Er war in der Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde aktiv, gestaltete den Gemeindebrief „Das Scheunentor“ federführend und arbeitete im Bauausschuss mit. Er begleitete Baumaßnahmen wie zuletzt den Umbau des Gemeindehauses mit Herzblut und war bei Planung und Durchführung von Veranstaltungen immer verlässlich dabei.

Besonders am Herzen lag ihm das Wixhäuser Dorfmuseum. Sein achtköpfiges Team bezeichnet ihn als „Motor des Museums“. Er hat sich für den Erhalt des historischen Gebäudes, die Kirchenensemble-Führungen und die Ausstellungen leidenschaftlich eingesetzt. Besondere Aktionen wie „Back & Schnack“ oder das Kelterfest zu Erntedank im und um das Museum hat er mit seinem Team aus der Taufe gehoben und gestemmt. „Dank seines Organisationstalents und seiner Hartnäckigkeit hat er als Macher und Kümmerer immer wieder motiviert, die angestrebten Ziele zu erreichen“, schreibt das Museumsteam, das „alles in seinem Sinne weiterführen“ will, in seinem Nachruf.

Jürgen Jourdan hinterlässt seine Ehefrau und zwei Töchter mit Familien. Im Gottesdienst am Sonntag, 8. März, um 10 Uhr in der Wixhäuser Kirche werden Pfarrer Ingo Stegmüller und die Kirchengemeinde Jürgen Jourdan in besonderer Weise gedenken. Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt.

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