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Dekanat unterzeichnet offenen Brief an Kanzlerin

Mit einem offenen Brief haben mehr als 250 zivilgesellschaftliche Organisationen von der Bundesregierung einen Notfallplan für die Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer gefordert. Auch das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt und zwei weitere evangelische Gemeinden in Darmstadt (Andreasgemeinde und Martin-Luther-Gemeinde) haben bisher unterzeichnet.

In dem an Bundeskanzlerin Angela Merkel gerichteten Schreiben gibt es neben der Forderung eines Notfallplans für Bootsflüchtlinge zwei Forderungen aus der Zivilgesellschaft: ”Sichere Häfen” zu ermöglichen zum Beispiel in Kommunen, die sich freiwillig bereit erklären Geflüchtete aufzunehmen sowie keine Rückführungen nach Libyen zuzulassen.

„Neben der guten lokalen Arbeit für Geflüchtete in Darmstadt ist es uns ein Anliegen, auch ein bundesweites Zeichen zu setzen und für eine menschenwürdige Behandlung aller einzutreten.“ erläutert Sarah Knöll, Freiwilligenmanagerin in der Flüchtlingsarbeit im Dekanat, die Entscheidung den Brief zu unterzeichnen.

Es werden weiterhin Kommunen, örtliche Gruppen und Organisationen gesucht, die noch unterzeichnen wollen (Rückmeldung an offenerbrief@proasyl.de).

Als nächstes sind am 19. Mai in sieben deutschen und vielen anderen europäischen Städten Großdemonstrationen „Ein Europa für Alle“ geplant, u.a. im Frankfurt. Wichtige Forderungen des offenen Briefes hat das breite Bündnis Ein Europa für Alle - Deine Stimme gegen Nationalismus! aufgegriffen. https://www.ein-europa-fuer-alle.de.

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