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Freiheit und Solidarität - Neue Reihe der Erwachsenenbildung

© W-Film

Am 20. Oktober beginnen die Evangelische Erwachsenenbildung Darmstadt, die Volkshochschule Darmstadt, das Katholische Bildungszentrum nr30 und der ASTA der HDA (Darmstädter Netzwerk für politische Bildung) ihre neue gemeinsame Herbstreihe „Freiheit und Solidarität: Die Rückkehr der Utopien. Visionen für die Zukunft“.

Wir leben in einer Zeitenwende, in der in nahezu allen Lebensbereichen, global, national und kommunal, Utopien und Zukunftsvisionen unbedingt notwendig sind. Und ein Blick auf die aktuellen Herausforderungen – Corona-Pandemie, Klimawandel, Migration, die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme, Armutsbekämpfung, Vereinsamung, digitale Revolution – zeigt: Überall spielen dafür Freiheit und Solidarität eine zentrale Rolle.

Zum Auftakt der Reihe spricht am Dienstag, 20. Oktober 2020, 19 Uhr, im Gr. Saal des Justus-Liebig-Hauses, Ludwig-Metzger-Platz der Nestor der Utopienforschung in Deutschland, Prof. Dr. Richard Saage (Berlin / Univ. Halle) zum Thema „Utopia und kein Ende? Warum wir Utopien brauchen!“. Dieser Vortrag bietet einen Überblick über die Geschichte des utopischen Denkens. Er wirft nicht nur die Frage nach dem Bedeutungsgehalt der Utopie auf, sondern auch nach deren Veränderung im Lauf der Geschichte. Darüber hinaus widmet er sich den gesellschaftspolitischen Voraussetzungen Utopias. Zum Schluss geht er auf die Frage, wie und ob sich Utopien verwirklichen lassen, und auf die Zukunftsfähigkeit von Utopien ein.

Sodann folgen weitere Abendvorträge mit Prof. Dr. Ulrike Ackermann (Direktorin des John Stuart Mill-Instituts in Heidelberg) am Mittwoch, 4. November 2020 (Die Utopie der Freiheit) im Offenen Haus, der Kölner Utopien-Forscherin Dr. Ina-Maria Maahs („Utopisches Denken in der Politik heute“) am Mittwoch, 2. Dezember 2020 im Kath. Bildungszentrum nr30 und dem bundesweit renommierten Kasselaner Sozialwissenschaftler und Buchautor Prof. Dr. Heinz Bude („Die Utopie der Solidarität“) am Mittwoch, 9. Dezember 2020 im Justus-Liebig-Haus. Zudem gibt es am Donnerstag, 19. November 2020 ein Podiumsgespräch im Offenen Haus: Zukunft braucht Zusammenhalt! Der Beitrag der Religionen zum Zusammenhalt der Gesellschaft. Es diskutieren die Soziologin Prof. Dr. Lena Inowlocki, Rabbiner Jehoschua Ahrens, Der evangelische Theologe Dr. Jürgen Micksch (Vorsitzender des Abrahamitischen Forums und Geschäftsführer der Darmstädter Stiftung gegen Rassismus) und Rabeya Müller vom Liberal-Muslimischen Bund (Münster). Schließlich begleitet eine Filmreihe im AlleWeltKino die Veranstaltungsreihe: Vom 2. November bis 7. Dezember 2020 werden immer montags um 20.15 Uhr Spiel- und Dokumentarfilme im programmkino rex in der Wilhelminenstr. 9 gezeigt.

Das Programm der gesamten Reihe finden Sie hier.

Eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist vor Ort oder per Live-Übertragung (außer Filmreihe) möglich.

Aufgrund der aktuellen Situation wird um Anmeldung gebeten an winfried.kaendler@ekhn.de oder unter www.darmstadt.de/vhs. Zugangsdaten für den Livestream werden kurz vor der Veranstaltung per Mail zugeschickt. Vor Ort gelten die üblichen Hygieneregeln: 1,5 Meter Abstand zueinander, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

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