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Tafelaktionstag 2019

Fröhlich feiern und Gutes tun

Es wurde gesungen, gebetet, gemeinsam gefeiert und dabei Unterstützung für die „Nachbarn in Not“ organisiert. In den evangelischen Kirchengemeinden im Weschnitztal und im Überwald stand der Tafelaktionstag 2019 auf der Agenda und viele, viele kamen. Sie sorgten für eine Welle der Solidarität, die mehr als 2800,-€ in die Klingelbeutel und Spendenbüchsen spülte.

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Alle eingeworbenen Gelder werden aus dem „Aktionstagtopf“ des Evangelischen Dekanats verdoppelt und letztlich einen wichtigen Beitrag zum Betrieb der „Rimbacher Tafel“ leisten. „Dort wird das Geld gebraucht, um das Kühlauto, Versicherungen, Strom und Wasser und einiges mehr finanzieren zu können“, erklärt die Dr. Michael Wörner, der Präses des Evangelischen Dekanats. Er sagt deshalb „ein herzliches Dankeschön an alle, die gespendet haben und einen Riesendank an die vielen fleißigen Hände, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Aktionen in den Gemeinden geholfen haben.“

Die waren zum Beispiel in Reisen zahlreich, wo die Gäste noch lange nach dem von vier Chören wunderbar umrahmten Gottesdienst beisammen saßen, das reichhaltige, leckere Büffet genossen und es sich bei Handharmonikaklängen gut gehen ließen. Belohnt wurde das Team um Tafelobfrau Brigitte Morweiser mit fröhlichen, zufriedenen Gesichtern und einer Spendensumme von 758,90 €. Doch damit nicht genug: die Spielegruppe der Gemeinde leerte ihren „Spendenelefanten“ und steuerte noch einmal 211,10€ bei.

Bunt und musikalisch ging es im Wald Michelbacher Kirchgarten zu. Der Posaunenchor feierte seinen neunzigsten Geburtstag und hatte geladen. Monika Heiligenthal, die Tafelbeauftragte der Gemeinde, freute  sich über das lebhafte Treiben aber auch über den Erfolg der „Tafeltombola“, die einen Erlös von 300,-€ erbrachte.

Auch Pfarrer Ningel und Tafelobfrau Anja Wurtz durften sich an geselligem Miteinander erfreuen. Nach dem Gottesdienst in Hammelbach sorgten sie auf dem Hoffest „Bei Jäig´s“ in Grasellenbach dafür, dass die Botschaft der Solidarität bei Odenwälder Spezialitäten, Volksmusik und einem abwechslungsreichem Programm Gehör fand. Alleine aus den Kollekten sind auch hier schon 222,44€ zusammengekommen.

Nahezu zur Gänze gefüllt, war die Zotzenbacher Kirche erneut der Schauplatz für ein beeindruckendes Musikerlebnis. Die Tafelbeauftragte, Heike Rothmüller, konnte auf die bewährte Hilfe aus der Familie und der Gemeinde bauen und wieder „Tafelmusik“ vom Feinsten anbieten. Das wurde von den begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern mit viel Beifall und einer Spendensumme von 832,-€ honoriert.

Bereits eine knappe Woche früher war die katholische Kirche in Mörlenbach gut gefüllt. Die beiden christlichen Kirchen hatten am Pfingstmontag zum ökumenischen Open-air-Gottesdienst geladen - aber Petrus spielte nicht mit. Unbeeindruckt feierte die versammelte Gemeinschaft das Verbindende und füllte das Gebot der Nächstenliebe mit Leben. So konnte sich Tafelobfrau Carola Ludwig-Agostin über 480,- € Spendeneuro freuen.  

Für Arno Kreh, den Dekan des Evangelischen Dekanats an der Bergstraße, stellen die eingeworbenen Spenden einen schönen und wichtigen aber nicht den einzigen Erfolg des Tafelaktionstages dar: „Als Christen sind wir immer wieder gefordert, den Blick auf die Menschen zu richten, die an den Rand der Gesellschaft geraten sind. Mit dem Aktionstag haben die Gemeinden das Thema „Armut“ wieder ins Bewusstsein gerufen und der Forderung nach einer nachhaltigen Lösung für das Problem Nachdruck verliehen. Letztlich geht es darum, Tafeln überflüssig zu machen und alle Menschen ausreichend zu versorgen.“

 Text u. Bilder: Christian Rupp

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