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2. Forum Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Katharina Kildau2. Forum Flüchtlingshilfe

Das zweite Forum „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“ hat bewiesen, dass der Bedarf an Austausch zwischen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer*innen und hauptamtlichen Fachkräften nach wie vor hoch ist. Zu den Themenkomplexen „Integration in den Arbeitsmarkt“, „Sprache“ und „Wohnen und Wohnraumsuche“ diskutierten die Teilnehmer*innen an Thementischen.

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Offener Austausch an Thementischen

Beim zweiten Forum „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“, das am 4.4.2019 im Offenen Haus stattfand, zeigte sich deutlich, dass der Bedarf an Austausch zwischen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern und hauptamtlichen Fachkräften nach wie vor hoch ist.
Zu den Themenkomplexen „Integration in den Arbeitsmarkt“, „Sprache“ und „Wohnen und Wohnraumsuche“ wurden insgesamt sechs Thementische angeboten. Hier wurde sich eifrig ausgetauscht und es wurde möglich, in einem offenen Rahmen auch kritische Fragen zu stellen.

Viele Ehrenamtliche sind mittlerweile schon lange dabei, Geflüchtete auf ganz unterschiedliche Weise in ihrem neuen Leben in Deutschland zu begleiten. Ihre Erfahrungsberichte, durchlaufene Hürden aber auch Erfolgsgeschichten sind daher vielfältig. Man hat schon viel erlebt. Vom Erfahrungsaustausch profitierten daher nicht zuletzt auch die Hauptamtlichen, die einige Anregungen aus den Thementischen mitnehmen konnten. Dringende Fragen konnten geklärt und aufkommende Missverständnisse ausgeräumt werden.
Insbesondere die beiden Schlüsselthemen Wohnen und Arbeiten waren bei den rund 25 ehrenamtlichen Teilnehmern sehr gefragt. Einigen war es ein Bedürfnis, auf dysfunktionale Strukturen hinzuweisen, wie beispielsweise die besonders schwierige Situation unbegleiteter Minderjähriger Flüchtlinge, die in den Verwaltungen noch viel zu wenig Beachtung findet. Oder die verkomplizierende Amtssprache, die es für Menschen mit noch überschaubaren Deutschkenntnissen unmöglich macht, ihre Post vom Amt alleine zu verstehen.
Doch auch ermutigende und positive Beispiele fanden an den Thementischen ihren Raum.  So berichtete eine Ehrenamtliche am Thementisch Wohnraumsuche voller Stolz und Freude von einem gelungenen Abschluss eines Mietvertrags über eine Privatwohnung für junge Afghanen – und das auf dem überlasteten Darmstädter Wohnungsmarkt!

Die Zahlen der neuankommenden Flüchtlinge sind zwar deutlich gesunken, doch beschäftigt die gelingende Begleitung der Neuzugewanderten sowohl Haupt- als auch Ehrenamtliche nach wie vor intensiv. Für die Veranstalter Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt und Freiwilligenzentrum Darmstadt liegt es also nahe, auch weiterhin regelmäßig Foren zum Austausch von Haupt- und Ehrenamt durchzuführen, um anstehende Themen direkt und gemeinsam zu beleuchten.

Katharina Kildau, Projekt- und Freiwilligenmanagement in der Arbeit mit Geflüchteten

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