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Angebote im Dekanat in der Corona-Krise

In diesen Zeiten, wo es auf Solidarität durch Einrschränkung ankommt, und keine Gottesdienste mehr stattfinden, sind Alternativen gefragt. Für diesen Sonntag Judika ist ab 9 Uhr eine Video-Andacht mit Pfarrer Andreas Schwöbel hier online. Eine Andacht mit Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse vom vorigen Sonntag kann ebenfalls hier abgerufen werden. Zu den Andachten bitte auf das Bild oder die Überschrift klicken.

Am heutigen Sonntag Judika ist eine Video-Andacht des Dekanats mit Pfarrer Andreas Schwöbel hier ab 9 Uhr online:

https://youtu.be/omzB5WgpTdk

Text der Videoandacht mit Pfarrer Andreas Schwöbel zum Mit- und Nachlesen:Text zur Andacht


Seit dem vorigen Sonntag Laetare ist hier eine Videoandacht mit Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse abrufbar:

https://youtu.be/0PQk-koABJw

Text der Videoandacht mit Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse zum Mit- und Nachlesen: Text zur Andacht


Video-Andacht der Paulusgemeinde: https://www.youtube.com/watch?v=ux33YxJNxYE&feature=youtu.be


Video-Grußwort der Andreasgemeinde: https://www.youtube.com/watch?time_continue=78&v=fiu-b-qpR6c&feature=emb_logo


Das Corona-Virus schränkt auch das kirchliche Leben erheblich ein. Dennoch und gerade in der jetzigen Situation möchte das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt für die Menschen da sein, auch wenn Distanz jetzt zum Akt der Solidarität gehört. Menschen Mut machen, Halt geben, Zusammenhalt fördern, ist Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse ein großes Anliegen. „Mein biblisches Leitwort in diesen Tagen lautet: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“, so die Dekanin. „Wir sind für die Menschen in ihren Ängsten und Nöten da, indem wir alternative geistliche Angebote machen, die Seelsorge verstärken und praktische Unterstützung im Alltag anbieten.“

Das Dekanat ist unter 06151 1362424 (auch am Wochenende) sowie per Mail an ev.dekanat.da-stadt@ekhn.de zu erreichen. Das Offene Haus, Café Luis und der Kirchenladen Kirche & Co. sind zurzeit geschlossen. Die Gemeindebüros sind ebenfalls geschlossen, aber telefonisch erreichbar. Die Pfarr*innen sind im Dienst und stehen für seelsorgerliche Anliegen telefonisch und per E-Mail zur Verfügung (Telefonnummern s.u.).

Gottesdienste und sämtliche Gemeindeveranstaltungen wie Gruppen und Kreise fallen bis auf Weiteres aus, genauso wie Freizeiten für Kinder und Jugendliche in den Osterferien. Ebenfalls finden sämtliche Veranstaltungen im Offenen Haus nicht statt.

Dennoch sind die Gemeinden vielfach aktiv und kreativ:

Nachbarschaftshilfe:
-    In Verbindung mit der Evangelischen Jugendvertretung Darmstadt-Stadt organisiert die Petrusgemeinde mit der Andreasgemeinde eine Nachbarschaftshilfe unter dem Titel „Petrus-Netz“. Angeboten werden etwa Hilfe beim Einkaufen, Botendienste für Menschen der Risikogruppen oder auch Gassi gehen mit dem Hund. Das alles natürlich unter strengster Beachtung der Schutzmaßnahmen. Gemeindepädagoge Andreas Schitt koordiniert die Hilfsangebote. Wer diese in Anspruch nehmen oder selbst mithelfen möchte, kann sich unter 06151 3653988 oder 0173 3830233 (auch AB) sowie per E-Mail an: wirgegencorona.da@outlook.de melden.

-    Die Evangelische Jugendvertretung Darmstadt-Stadt bietet Hilfe unter dem Titel „Wir gegen Corona“ an. Angeboten werden etwa Hilfe beim Einkaufen, Botendienste für Menschen der Risikogruppen oder auch Gassi gehen mit dem Hund. Das alles natürlich unter strengster Beachtung der Schutzmaßnahmen. Gemeindepädagoge Andreas Schitt koordiniert auch hier die Hilfsangebote. Die Kontaktdaten sind Telefon 06151 3653988 oder 0173 3830233 (auch AB) sowie E-Mail: wirgegencorona.da@outlook.de. Die Initiativen sind täglich von 9 bis 18 Uhr erreichbar.

-    Auch die Johannesgemeinde bietet Nachbarschaftshilfe in ihrem Viertel an. Kontakt ist hier unter 06151 1361833 und 0163 3738219 (private Initiative), E-Mail: nachbarschaftshilfe@johannesgemeinde.com möglich.
   
-    Die Paulusgemeinde hat mit einer Gruppe von Jugendlichen einen Rezept- und Apothekendienst eingerichtet. Der Dienst holt Rezepte auf Abruf bei dem Hausarzt ab, löst sie bei der Apotheke ein und hängt die Medikamente an die Wohnungstür oder legt sie in den Briefkasten. Viele Hausärzte rund um das Paulusviertel beteiligen sich daran, über sie kann der Dienst in Anspruch genommen werden.
   
-    Die Dreifaltigkeits-, Philippus-, Matthäusgemeinde und die Südostgemeinde organisieren ebenfalls jeweils Nachbarschaftshilfen (Einkaufen, Apothekendienst) in ihrem Gemeindegebiet.

Briefe schreiben:
Alte und neue Wege der Kommunikation werden genutzt. So treten viele Gemeinden etwa per Brief oder telefonisch in Kontakt zu älteren, vor allem alleinstehenden Gemeindemitgliedern. In der Südostgemeinde koordiniert Pfarrerin Renate Kluck ein Telefon-Team und einen Schreibdienst, der auch an Kinder Briefe und Karten schickt. 

Und noch eine kreative analoge Aktion hat die Matthäusgemeinde gestartet: An der Tür der Matthäuskirche hängen auf einer Wäscheleine Briefumschläge mit Impulsen, Gebeten, Anleitungen zu einer Hausandacht und Angeboten für Kinder zum Mitnehmen unter dem Motto „Glauben to go“. Jede und jeder kann dort einen Brief für sich oder für andere abhängen und mitnehmen.

Video-Andachten:
Seit vorigem Sonntag, 22. März (Laetare), stellt das Dekanat jeden Sonntag eine Video-Andacht auf der Dekanatswebsite www.evangelisches-darmstadt.de (von hier aus Link zu Youtube-Kanal des Dekanats) online. Die aktuelle Andacht mit Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse ist hier abrufbar: youtu.be/0PQk-koABJw. Am Sonntag, 29. März (Judika), 9 Uhr, folgt hier eine Video-Andacht mit Pfarrer Andreas Schwöbel aus der Matthäusgemeinde.

Jeden Sonntag, am Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag werden hier Andachten von verschiedenen Pfarrer*innen aus verschiedenen Kirchen des Dekanats zu sehen sein: 29.3. Pfarrer Andreas Schwöbel, 5.4. Pfarrer Uwe Wiegand und Vikarin Jakobine Eisenach-Du, Gründonnerstag: Pfarrerin Tanja Bergelt, Karfreitag: Pfarrer Karsten Gollnow, Ostersonntag: Pfarrer Dr. Raimund Wirth, Ostermontag: Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse

-    Auch die Paulusgemeinde stellt Video-Andachten ins Netz, die über die Website www.pauluskirche-darmstadt.de abrufbar sind. Die jüngste von Pfarrer Dr. Raimund Wirth ist hier zu finden: www.youtube.com/watch
Jeden Sonntag folgen neue Video-Andachten.
   
-    Pfarrer Andreas Schwöbel plant ebenfalls Video-Andachten für die Matthäusgemeinde, die über die Website www.matthaeusgemeinde-darmstadt.de abrufbar sein werden.

-    Auf der Website der Andreasgemeinde stellen Pfarrerin Karin Böhmer und Pfarrerin Gudrun Goy (Behindertenseelsorge) Video-Grußbotschaften in einfacher Sprache online und versdenden diese auch per Mail: andreasgemeinde-darmstadt.de. Für Ostersonntag nehmen die beiden Pfarrerinnen einen kleinen Oster-Gottesdienst in einfacher Sprache auf, der ebenfalls auf der Website online gestellt wird.

- Pfarrer Jonas Bauer stellt demnächst ebenfalls Video-Andachten auf der Website der Dreifaltigkeitsgemeinde online, und es wird jeweils an Karfreitag und Ostersonntag Video-Andachten geben. Der Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden ist ebenfalls als Video-Gottesdienst (von zu Hause aus) geplant.

Weitere Online-Angebote:
-    Pfarrerin Meike Melchinger von der Matthäusgemeinde postet auf Instagram unter  www.instragram.com/ms.notkirche.da jeden Tag einen Impuls.

-    Pfarrer Uwe Wiegand stellt aktuelle Predigten auf der Webseite der Thomasgemeinde unter www.thomasgemeinde-darmstadt.de ein. Diese liegen ausgedruckt zum Mitnehmen genauso wie Gebetstexte auch im öffentlichen Bücherschrank im Gemeindezentrum, Flotowstraße 10, aus. Ebenso versendet Pfarrer Uwe Wiegand Predigten per Mail.

-    Pfarrer Dietmar Volke sendet per E-Mail wöchentlich einen „Gruß zum Sonntag“ an Empfänger*innen in der Philippuskirchengemeinde.

-    Die Johannesgemeinde versendet per Newsletter Andachten und stellt diese auf ihrer Website ein. Diese werden auch ausgedruckt und älteren Gemeindegliedern in den Briefkasten geworfen.

Telefonandacht:
Zuhören – Kraft schöpfen: Die Auferstehungsgemeinde und die Kreuzkirchengemeinde in Arheilgen bieten gemeinsam eine Telefonandacht an. Unter der Nummer 06151 374423 kann man jederzeit einer 3-Minuten-Andacht lauschen. Diese wird mittwochs und samstags aktualisiert. 

Offene Kirchen am Sonntag, 29. März:
Einige Kirchen sind zu stillem Gebet Einzelner geöffnet. Es wird gebeten, einzeln einzutreten und einen Abstand zu anderen Personen von mindestens 1,5 m einzuhalten:

-    Die Andreasgemeinde öffnet ihr Gemindezentrum, Paul-Wagner-Straße 70, am Sonntag von 10 bis 11 Uhr und am Mittwoch von 18 bis 19 Uhr. Zu diesen Zeiten wird auch jeweils eingangs geläutet.
   
-    Die Auferstehungskirche in Arheilgen, Messeler Straße 31, ist am Sonntag von 10 bis 11 Uhr geöffnet.
   
-    Die Kirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt-Süd, Stresemannstraße 1, öffnet am Sonntag von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Es liegen auch Texte aus.
   
-    Die Dreifaltigkeitskirche, Heidelberger Landstraße 305, ist am Sonntag von 10 bis 11 Uhr geöffnet. Hier ist jeweils um 10.01 Uhr Turmmusik zu hören, auch an Ostersonntag um 10 Uhr. Mittwochs um 19 Uhr gibt es Turmsingen (Der Mond ist aufgegangen) und es wird zum Kerze-Anzünden eingeladen. Am 29.3. und 5.4. können ab 10 Uhr Gesangbücher an der Kirche ausgeliehen werden.
   
-    Die Friedenskirche, Landgraf-Philipps-Anlage 63, ist am Sonntag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

-    Die Pauluskirche, Niebergallweg 20, ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Das tägliche Gebetsläuten um 12 Uhr und um 18 Uhr wird beibehalten und es läutet auch sonntags zur Gottesdienstzeit.
   
-    Die Bessunger Kirche, Am Kapellberg 2, öffnet am Sonntag von 9.30 – 11.30 Uhr

-    Die Südostgemeinde öffnet ihr Christophorushaus, Herdweg 122, am Sonntag von 10 bis 11 Uhr und am Mittwoch von 18 bis 19 Uhr, hier kann man Kerzen anzünden und Fürbitte halten.
   
-    Die Kreuzkirche in Arheilgen, Jakob-Jung-Straße 29, öffnet für stilles Gebet am Sonntag von 10 bis 11 Uhr, die Glocken läuten wie gewohnt. Texte liegen aus. 
   
-    Die Martin-Luther-Gemeinde hält ihren Andachtsraum von Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr geöffnet, dieser kann von Einzelpersonen zum Gebet genutzt werden, mit der Möglichkeit eine Kerze zu entzünden. Am Sonntag ist die Martinskirche, Heinheimer Straße 43, von 10 bis 12 Uhr für persönliches Gebet geöffnet.
   
-    Die Bessunger Kirche ist am Sonntag zum stillen Gebet von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet.
   
-    Die Wixhäuser Kirche, Römergasse 10, ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

-    Die Stadtkirche bleibt bis auf Weiteres geschlossen, die Glocken läuten weiterhin täglich um 12 Uhr, 18 Uhr und sonntags um 10 Uhr und laden zum Gebet ein.
   
Weitere Aktionen:
-    In Kranichstein haben sich die Philippuskirchengemeinde und die katholische Pfarrgemeinde St. Jakobus der Aktion "Licht und Hoffnung" angeschlossen. Jeden Abend um 19 Uhr sind Menschen eingeladen, zum Kirchengeläut eine Kerze ins Fenster zu stellen und für die von Corona Betroffenen im Stadtteil, in der Stadt, im Land und in der Welt zu beten und ein Vaterunser zu sprechen. Paulusgemeinde, Thomasgemeinde und die Ev. Kirchengemeinde Wixhausen haben sich hier ebenfalls angeschlossen.
   
-    Die Johannesgemeinde lädt zum „Beten nach der Tagesschau“ ein. Jeden Abend um 20.20 Uhr (analog zum Jahr 2020) läutet die Gebetsglocke und Menschen können sich im Gebet während dieser Zeit verbinden.
   
-    Das Kindergottesdienst-Team der Philippuskirchengemeinde hat einen Newsletter mit einer Anleitung für einen „KiGo für Zuhause“ verschickt.
    
Weitere Angebote und Informationen auch auf den Websites der Gemeinden.

Kirche & Co.:
Unter der Telefonnummer 06151 296415 des ökumenischen Kirchenladens Kirche & Co., der geschlossen ist, können Informationen zu Gesprächsangeboten abgefragt werden. Alle Gruppen, die sich im Kirchenladen regelmäßig treffen, wie etwa die Trauergruppe, finden in den nächsten Wochen nicht statt. 

Schwerhörigen-Seelsorge:
Die Schwerhörigen-Seelsorge bietet Gespräche für Schwerhörige und Angehörige an. Terminanfrage ist per E-Mail unter Schwerhoerigenseelsorge.Darmstadt@ekhn.de, per Telefon unter 06151-426795 und per SMS unter 0173-3240879 möglich. Weitere Informationen unter www.shs-ekhn.de.

Telefonseelsorge:
Die ökumenische Telefonseelsorge ist unter den Nummern 0800/111 0 111, 0800/111 0 222 und 116 123 Tag und Nacht erreichbar.

ZDF-Fernsehgottesdienst:
Jeden Sonntag sendet das ZDF einen Fernsehgottesdienst um 9.30 Uhr.

Hörfunkangebote:
Einen Überblick über kirchliche Radiosendungen geben die Seiten www.kirche-im-hr.de und unter www.rundfunk.evangelisch.de .

Notfallseelsorge/Klinikseelsorge:
Die Notfallseelsorge Darmstadt und Umgebung unter der Leitung von Pfarrer Heiko Ruff-Kapraun, Tel. 01713744999, erhält ihren Dienst aufrecht. Die Klinikseelsorge ebenfalls, sie kommt, wenn sie auf den Stationen gerufen wird.

Ökumenischer Kreuzweg am 5. April:
Der Ökumenische Kreuzweg am 5. April wird in anderer Form stattfinden, gefilmt und als Video erlebbar gemacht werden (Informationen folgen).

Kitas/Geschäftsstelle/Notbetreuung:
Wie alle Kitas sind auch die evangelischen Kitas geschlossen. Es wird aber eine Notbetreuung in jeder Kita für Kinder, bei denen ein Elternteil einer systemerhaltenden Berufsgruppe wie Ärzte, Feuerwehrleute oder Polizisten angehören, angeboten. Die Geschäftsstelle Kindertagesstätte ist im Dienst und telefonisch unter 06151 60656-11 sowie per E-Mail unter kitas.dekanat.darmstadt@ekhn-kv.de erreichbar.

Erreichbarkeit Pfarrer*innen:
Unter folgende Seelsorgenummern sind die Pfarrer*innen der Kirchengemeinden zu erreichen (wird laufend ergänzt):

Andreasgemeinde: Pfarrerin Karin Böhmer: 06151 63625

Auferstehungsgemeinde:
Pfarrer Harald Marks: 06151 351568, Pfarrer Hans-Jörg Dittmann: 06151 376971

Christuskirchengemeinde:
Pfarrerin Beate Schwenk: 06151 537043, Pfarrer Walter Schneider: 06151 537154

Kirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt-Süd: Pfarrerin Ulrike Hofmann: mobil 015161009342

Dreifaltigkeitsgemeinde: Pfarrer Jonas Bauer: 06151 55332

Friedensgemeinde: Pfarrer Thomas Camphausen: 06151 313046

Johannesgemeinde:
Pfr. Dr. Gerhard Schnitzspahn: 06151 3530211, Pfarrerin Dagmar Unkelbach: 06151 20942

Kreuzkirchengemeinde: Pfarrerin Barbara Themel: 06151 9182236

Martin-Luther-Gemeinde:
Pfarrerin Tanja Bergelt: 06151 74 349, Frank Briesemeister: 06151 44 1 41

Matthäusgemeinde:
Pfarrerin Meike Melchinger: 0176 5510254, Pfarrer Andreas Schwöbel: 06151 31 16 62

Michaelsgemeinde: Pfarrer Manfred Werner: 06151 6277860

Paul-Gerhardt-Gemeinde: Pfarrerin Dagmar Unkelbach: 06151 824848

Paulusgemeinde:
Pfarrer Dr. Raimund Wirth: 06151 427810, Pfarrer Hanno Wille-Boysen: 06151 427811

Petrusgemeinde: Pfarrer Stefan Hucke: 06151 63212

Philippusgemeinde:
Pfarrer Dietmar Volke: 06151 74423, Pfarrer Manuel Alem: 0176 32346148

Stadtkirchengemeinde:
Pfarrer Karsten Gollnow: 06151 47110, Pfarrerin Anita Gimbel-Blänkle: 06151 1593544

Stadtmission: Pfarrer Detlef Gallasch: 06151 26290

Südostgemeinde: Pfarrerin Renate Kluck: 06151 4993017

Thomasgemeinde: Pfarrer Uwe Wiegand: 06151 669725

Kirchengemeinde Wixhausen: Pfarrer Ingo Stegmüller: 06150 7731

Weitere Informationen auf www.ekhn.de und www.ekd.de
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Gebete und Texte:

Meditation und Gebet in Zeiten des Coronavirus – 13.03.2020
Fürchtet euch nicht
Bezug: Psalm 34,8

Meditation

Der Engel Gottes lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.
Engel.
Sie lagern um uns herum.
Sie breiten ihre Flügel aus oder ihre Arme – je nach dem.
Sie schützen nicht vor dem Virus.
Aber vor der Angst.
Das können sie: Uns die Angst nehmen.
Und die Panik vor dem, was uns beunruhigt.
Engel wiegen uns nicht in falscher Sicherheit.
Aber sie können die verängstigte Seele wiegen.
In ihren Armen oder Flügeln – je nach dem.
Im Moment reicht ein Engel nicht.
Da brauchen wir schon ein paar mehr.
Die Fülle der himmlischen Heerscharen, wie damals – als Jesus geboren wurde – da waren sie alle da.
Die Engel.
Und sie haben gesagt: Fürchtet euch nicht.
Denn sie fürchteten sich – also die Hirten.
Und wir fürchten uns auch.
Vor dem, was plötzlich kommen könnte.
Oder was schon da ist.
Wir fürchten uns vor der Ungewissheit und vor dem, was uns den Boden unter den Füßen wegzureißen droht.
Damals haben die Engel eine große Freude verkündet, die allem Volk widerfahren soll.
Nämlich, dass der Heiland geboren sei.
Das klingt wie von einem anderen Stern.
„Große Freude.“
Aber wieso sollte das nicht auch heute gelten?
Ist Gott etwa nicht da, nur weil das Virus da ist?
Fürchtet euch nicht.
Das will ich auch jetzt hören.
Daran halte ich mich fest.
Mitten in der Angst – Freude.
Mitten in der Angst – ein Lächeln.
Mitten in der Angst – helfende Menschen.
Mitten in der Angst – Solidarität unter uns.
Das gibt es ja alles.
Trotz Corona.
Mancherorts auch gerade wegen Corona.
Mitten in der Angst, mitten in der Sorge – die Engel.
Sie schützen nicht vor dem Virus – so ist das halt.
Aber es sind die himmlischen Wesen, die uns Bodenhaftung geben können.
Ich will meine Augen öffnen und die Engel sehen.
Oder hören.
Oder spüren.
In mir, hinter mir, neben mir.
Auch in den Menschen, denen ich begegne.
Jetzt halt etwas mehr auf Abstand oder per Telefon.
So geht es auch.
Gottes Engel lagern sich um uns her und helfen uns heraus.
Das glaube ich gewiss.

Gebet zu Psalm 34,8

Jetzt, mein Gott, täten Engel gut.
An unserer Seite und um uns herum.
Denn wir brauchen Mut.
Und Phantasie.
Und Zuversicht.
Darum: Sende deine Engel.

Zu den Kranken vor allem.

Stille

Und zu den Besorgten.

Stille

Sende deine Engel zu denen, die anderen zu Engeln werden:
Ärztinnen und Pfleger,
Rettungskräfte und Arzthelferinnen,
alle, die nicht müde werden, anderen beizustehen.

Stille

Sende deine Engel zu den Verantwortlichen
in Gesundheitsämtern und Einrichtungen,
in Politik und Wirtschaft.

Stille

Und zu den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
auf der Suche nach Heilmitteln und Impfstoffen.

Stille

Sende deine Engel auch zu denen,
an die kaum jemand denkt – jetzt in der Zeit der Epidemie:
Die Menschen auf der Straße,
die Armen,
die Geflüchteten in den Lagern in Griechenland
und im türkisch-griechischen Grenzgebiet.

Stille

Jetzt, mein Gott, tun uns die Engel gut.
Du hast sie schon geschickt.
Sie sind ja da, um uns herum.
Hilf uns zu sehen, was trägt.
Was uns am Boden hält und mit dem Himmel verbindet,
mit dir, mein Gott.
Denn das ist’s, was hilft und tröstet.
Jetzt und in Ewigkeit.
Amen.

(von Doris Joachim, Referentin für Gottesdienst, Zentrum Verkündigung, EKHN)

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Gebet zum Durchatmen

Heidrun Dörken, die evangelische hr-Senderbeauftragte in unserem ökumenischen Team, findet folgendes Gebet aus der United Church of Christ besonders tröstlich. Hier eine Übersetzung ins Deutsche und darunter das englische Original.

O Gott, es gibt vieles, das ich nicht weiß. Es gibt vieles, das ich nicht durchschaue. Es gibt vieles, das ich nicht in der Hand habe.

Wenn ich mich ohnmächtig fühle, will ich einmal tief durchatmen und darauf vertrauen, dass ich nicht das Ganze bewältigen muss, sondern das tun kann, was mein Part ist.

Wenn ich verunsichert bin, will ich einmal tief durchatmen und darauf vertrauen, dass ich nicht alleine bin und dass unsere Weisheit gemeinsam reicher ist.

Wenn ich Angst habe, will ich einmal tief durchatmen und darauf vertrauen, dass ich nicht aus Gottes Nähe herausfalle, sondern dass Gottes Geist mir nahe ist.

Was ich weiß, ist: Mein Leben und meine Liebe und meine Würde reichen so viel weiter als das, was ich leisten oder tun kann.

Was ich sehen kann, ist: Nach jedem Winter kommt der Frühling und neues Leben wächst aus dem kalten Erdboden.

Was ich kann, ist tief durchatmen und dieser Welt Liebe einflößen, die sie so dringend braucht.

"Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen." (1. Korinther 13,13)

Nicht vergessen: Für andere sorgen. Vorsicht walten lassen. Vertrauen stärken. Den Glauben behalten!

Amen.
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Gott,
du hast uns durch dein Wort sagen lassen,
dass Du Gedanken des Friedens, und nicht des Leides über uns hast und dass du Zukunft und Hoffnung für uns willst.

Wir legen dir alle Erkrankten auf dein Herz
und bitten für sie um Trost, menschliche Nähe und Heilung.
Und wenn keine Heilung möglich ist, dann sei den Sterbenden nah.
Nimm sie in deine sichere Hand, wenn sie den Händen ihrer Lieben entgleiten.

Sei mit deinem Trost, der von weiter her kommt und tiefer reicht
als unsere Gesten und Worte, bei denen, die jetzt trauern.
Schenke den Forschern, Ärzten und Pflegenden,
die jetzt bis an die Grenzen der Erschöpfung für uns arbeiten, Energie und Klugheit. Wir bitten Dich für die Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung, Ämtern, Betrieben und Kirche um Gedanken, Worte und Werke, die Besonnenheit befördern und keine Panik.

Wir beten für alle, die sich von Angst gelähmt fühlen.
Gib die Erfahrung von Frieden inmitten des Sturms, schenke klare Sicht. Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten müssen. Wir bringen vor Dich die, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam und unbrauchbar fühlen, niemanden umarmen können. Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.

Und wenn wir auch in dieser Zeit gesund sind, dann wecke in uns Dankbarkeit dafür, und das Gespür, wie wenig selbstverständlich das ist.
Lass uns in diesen Wochen des Bedenkens der Passion Jesu wieder entdecken,
dass unser Leben nicht unantastbar, sondern gefährdet ist,
dass es unverfügbar ist, und ein Geschenk.
Dass im Leben vieles unwichtig ist, was oft so laut und bedeutsam daherkommt.
Dass wir alle einmal sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass wir nicht ewig sind, sondern Du allein.

Amen.

(Dekan Markus Engelhardt, Evangelisches Dekanat Freiburg)
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Gebet zu „Licht und Hoffnung“, täglich 19 Uhr mit Kerze im Fenster während der Corona-Pandemie 
Gott, unser Leben und Licht, viele Menschen haben heute Abend eine Kerze entzündet. Es ist ein Zeichen:
dein Licht leuchtet in unsere Nacht.
Seit Menschengedenken ist das so – auch in dieser Stunde. Wir danken dir/Ich danke dir.
Stehe allen bei, deren Leben in Gefahr ist. Schütze alle, die im Gesundheitswesen arbeiten. Stärke alle, die in der Corona-Pandemie Verantwortung übernehmen und schwierige Entscheidungen treffen müssen. 
Gott bei den Menschen, wir teilen/ich teile das Licht mit allen,
die eine Kerze ins Fenster stellen. Es ist ein Zeichen: in dir sind wir verbunden mit Christinnen und Christen und mit vielen anderen Menschen –  eine weltumspannende Gemeinschaft. Wir danken/Ich danke dir. Sei allen nahe, die isoliert und einsam sind. Schenke Gelassenheit und Geduld wo in Beziehungen und Familien die ständige Nähe zur Belastung wird. Stärke unsere Solidarität.  Gott unsere Hoffnung,  wir kommen/ich komme zu dir
mit Gedanken, Sorgen, Gebeten. Die Kerze ist ein Zeichen: du bist da, hier, jetzt –
wie auch immer es weitergeht in dieser schwierigen Lage. Wir danken dir/ich danke dir. Schütze uns. Sei den Sterbenden nah. Führe die Verstorbenen zu deinem wärmenden Licht. 
(Sie können weitere Bitten oder die Namen von Personen ergänzen. )
In deinem Licht geborgen beten wir: Vater unser...

                                                       

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