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Gegen die Diffamierung von Klimaschutz

Klimahysterie ist Unwort des Jahres

bbiewFridays for Future-Demo in Bensheim

Das Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der Technischen Universität Darmstadt hat "Klimahysterie" zum Unwort des Jahres 2019 gekürt. Damit werden nach Auffassung der Jury Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und wichtige Debatten zum Klimaschutz diskreditiert.

Wörtlich erklärte die Jury: „Klimahysterie pathologisiert pauschal das zunehmende Engagement für den Klimaschutz als Art kollektiver Psychose.“ Angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel stütze das Wort "in unverantwortlicher Weise wissenschaftsfeindliche Tendenzen".

Der Begriff sei gleich von mehreren Vertretern von Politik, Wirtschaft und Medien benutzt worden. So hatte der AfD-Politiker Alexander Gauland im Juni vergangenen Jahres gesagt: "Die Klimahysterie der anderen Parteien wird die AfD nicht mitmachen."

Handeln mehr denn je gefordert

Die Fachreferentin für gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Bergstraße, Sabine Allmenröder, begrüßte die Entscheidung. „Wer etwas gegen den Klimawandel tut, handelt nicht hysterisch. Im Gegenteil: Konsequentes Handeln sei jetzt mehr denn je gefordert.“

„Die Schöpfung bewahren“ gehört zu den Schwerpunktthemen des Evangelischen Dekanats. Das soll sich auf praktisch auswirken etwa im Mobilitätsverhalten. Unter anderem wurde am Heppenheimer Haus der Kirche, dem Dekanatssitz, eine E-Tankstelle installiert.

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