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Digitale Synode

Konzeptentwicklung für Alten Dom St. Johannis in Mainz geht weiter

Juliane DielAussenansicht. Im Hintergrund der Mainzer Dom

Er soll ein kirchliches und museales Aushängeschild in Mainz werden - der Alte Dom St. Johannis in Mainz. Aber wie soll das aussehen? Darüber sprach jetzt die Synode.

EKHN/RahnAusgrabungen in der Mainzer St. Johanniskirche 2019

Die hessen-nassauische Kirche will den Alten Dom St. Johannis in Mainz in den kommenden fünf Jahren schrittweise zu einem „gottesdienstlich-kulturellen Ort und zugleich einem gesellschaftlich wirksamen Ort“ in der Mainzer Innenstadt weiterwickeln. Die aktuellen Planungen dazu wurden am Freitag auf der digital tagenden Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)vorgestellt.

In der evangelischen Kirche in der Mainzer Innenstadt waren in den vergangenen Jahren bei Sanierungsarbeiten die Grundmauern des ursprünglichen Doms von Mainz entdeckt worden. Das Gebäude gilt damit als eines der ältesten christlichen Bauwerke nördlich der Alpen. Zudem hatte eine spektakuläre archäologische Grabung 2019 die Begräbnisstätte des mittelalterlichen Bischofs Erkanbald (ca. 967-1021 n. Chr.) in der Kirche zu Tage gefördert.

Das Konzept für den Alten Dom St. Johannis sieht vor, dass nun ein Projektausschuss des Dekanats die konzeptionellen Beratungen fortsetzt. Zur Umsetzung des vorgeschlagenen fünfjährigen Entwicklungsprojektes wird die Kirchenleitung das Gespräch mit dem neu gebildeten Dekanatsausschuss suchen, um die damit verbundenen konzeptionellen, finanziellen, stellenplanerischen und personellen Fragen zu erörtern. Soweit erforderlich, will die Kirchenleitung im Entwurf des Haushaltsplanes für das Jahr 2022, der der Kirchensynode in ihrer bevorstehenden Herbsttagung vorgelegt wird, die erforderlichen Voraussetzungen schaffen.

Zur Umsetzung des Vorhabens sollen auch europaweite Fördergelder eingeworben und Sponsoren gewonnen werden. Bislang wurden fast zehn Millionen Euro für den Bau verausgabt oder verplant. Davon entfallen fünf Millionen Euro auf gesamtkirchliche Zuweisungen, 2,78 Millionen Euro auf globale Bauzuweisungsmittel des Dekanats Mainz, zwei Millionen Euro auf Bundes- und Landesmittel sowie 50.000 Euro auf Eigenmittel der Kirchengemeinde. Darüber hinaus hat das Bistum Mainz 100.000 Euro für die Öffnung des Sarkophags von Bischof Erkanbald bereitgestellt. Bis zum Jahr 2022 sind bis zu drei Millionen Euro für weitere statische Sicherungsmaßnahmen erforderlich.

Der komplette Bericht zum Ausbau des Alten Doms St. Johannis in Mainz ist hier abrufbar:

https://www.kirchenrecht-ekhn.de/synodalds/47891.pdf

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Berichte zur Synode

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