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Auszeichnung

„Lasst es blühen, lasst es summen“ gewinnt Umweltpreis

sru/Dekanat Vorderer OdenwaldDie Evangelische Martinsgemeinde in Münster (im Bild Pfarrerin Kerstin Groß) hat sich bei „Lasst es blühen, lasst es summen“ beteiligt und ihre Außenfläche naturnah umgestaltet.

Die ökumenische Initiative des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald und des Katholischen Dekanats Dieburg wird vom Bistum Mainz ausgezeichnet. Preis ist mit 2000 Euro dotiert.

Das Bistum Mainz hat am Montag (26. April) die diesjährigen Gewinner des Umweltpreises bekanntgegeben. Den ersten Platz hat das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald gemeinsam mit dem Katholischen Dekanat Dieburg für die ökumenische Initiative „Lasst es blühen, lasst es summen“ bekommen. Dieser ist mit 2000 Euro dotiert. Wie das Bistum Mainz mitteilt, werden insgesamt sieben Preise verliehen.

Der Umweltpreis wird im Bistum Mainz seit 1992 verliehen. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Preisverleihung in diesem Jahr nicht als zentrale Veranstaltung statt. Stattdessen wird der Mainzer Generalvikar, Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz, gemeinsam mit dem Umweltbeauftragten des Bistums, Dr. Franz J. Hock, die Gewinnerinnen und Gewinner besuchen, und ihnen die Preise überreichen. Die Besuche sind im Mai geplant.

Die ökumenische Initiative „Lasst es blühen, lasst es summen“ hat ihre Kirchengemeinden dazu eingeladen, die Grünflächen rund um ihre Kirchen und Gemeindehäuser naturnah zu gestalten. Die Grünflächen sollten als „praktische Beispiele der Schöpfungstheologie betrachtet werden“, heißt es in der Projektbeschreibung. Durch ihre zentrale Lage hätten die Flächen „eine hohe Signal- und Öffentlichkeitswirkung, selbst für die, die den Raum kaum oder nie betreten“. Die Grünflächen rund um Kirchen und Gemeindehäuser wurden daraufhin als „Blühflächen und Lebensraum für Insekten und andere Tiere“ umgestaltet.

Mehr dazu hier.

Preise für Dienstfahrräder und Ringvorlesung zum Klimawandel

Den zweiten Preis erhält die Maria Ward-Schule Mainz für ihre Initiative „Mary’s Green Deal – Schöpfung nachhaltig erhalten und gestalten“ (dotiert mit 1.500 Euro). Schülerinnen, Eltern und Lehrkräfte haben ein „Nachhaltigkeitscurriculum“ entwickelt, das „Schülerinnen durch die stetige Thematisierung kontinuierlich für das Thema sensibilisieren“ soll. Dazu zählen unter anderem eine Ringvorlesung und ein verbindlicher Projekttag in Klassenstufe zehn zum Thema „Klimawandel“.

Der dritte Preis wurde zwei Mal vergeben und ist jeweils mit 750 Euro dotiert. Zum einen an den Caritasverband Worms für seine Initiative „Ökologische Unternehmenskultur und Praktische Maßnahmen“. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, eine ökologische Unternehmenskultur zu verankern, etwa durch den Einsatz von Dienstfahrrädern oder die sukzessive Umrüstung auf LED an allen Standorten, und die energie-effiziente Modernisierung von Heizungsanlagen.

Zum anderen geht ein dritter Preis an die katholische Kirchengemeinde St. Maria Magdalena Friesenheim, Undenheim und Weinolsheim mit den beiden Beiträgen „Mit dem E-Lastrad in der Pfarrei unterwegs“ und „AUFtanken VOR und IN der Kirche“. Die Kirchengemeinden haben ein elektrisches Lastfahrrad angeschafft, das mit einem Tresen ausgestattet ist und mit dem die Gemeinde auf vielfältige Weise „mobil“ wird. Zudem hat die Gemeinde einen Parkplatz für E-Autos und eine Ladestation für E-Fahrräder vor der Kirche Christkönig in Köngernheim installiert.

Einen Sonderpreis erhielt das „St. Josephshaus Kinder- und Jugendzentrum gGmbH“ in Groß-Zimmern für seine Aktion „Die Schöpfung bewahren – sich als Teil der Schöpfung erleben.“ Der Preis ist mit 750 Euro dotiert.

Darüber hinaus wurde noch zwei Mal der „Sonderpreis des Bischofs“ mit einem Preisgeld von jeweils 500 Euro verliehen. Über den Preis darf sich das Katholische Familienzentrum in Gau-Bickelheim freuen („Nachhaltige Umwelt“). Die katholische Kindertagesstätte St. Bernhard in Mainz-Bretzenheim erhält ihren Sonderpreis für das Projekt „Umweltsensibilisierung von Kleinauf – eine Kita räumt auf, recycelt und denkt mit“.

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