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Mahnwache vor der Synagoge

Gut 400 Menschen sind am Sonntagabend zur Mahnwache vor die Synagoge gekommen. Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse hatte zusammen mit dem katholischen Dekanat, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit aufgerufen. Friedlich setzten Menschen aus Kirche, Politik und Gesellschaft ein Zeichen der Solidarität und gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

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Einstehen gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit
Kirchen haben zu einer Mahnwache vor der Synagoge aufgerufen

Sich gemeinsam vor der Synagoge versammeln. Schweigend der Opfer von Halle gedenken. Durch Präsenz ein Zeichen der Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde setzen. Das haben mehr als 400 Menschen am Sonntagabend, dem Beginn des jüdischen Laubhüttenfestes, bei einer Mahnwache vor der Synagoge in Darmstadt getan. Dazu hatten das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt, das Katholische Dekanat Darmstadt, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Darmstadt (ACK) und die Gesellschaft für Christliche-Jüdische Zusammenarbeit gemeinsam aufgerufen. Mehr als 400 Menschen aus Kirche, Politik und Gesellschaft standen gemeinsam ein gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

„Wir trauern um die Menschen, die in Halle von einem rechtsextremen Täter getötet wurden“, sagte Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse in ihrer Begrüßung, „wir fühlen mit den Angehörigen und den Menschen, die in Schrecken versetzt wurden.“ Sie betonte: „Wir verurteilen antisemitische Hetze und Gewalt aufs Schärfste.“ Jüdinnen und Juden müssten „in unserer Gesellschaft, in unserer Stadt in Freiheit und ohne Angst leben und ihren Glauben praktizieren können - dafür stehen wir ein.“ Es gelte, im Alltag gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einzutreten.

Die Dekanin leitete zu einer Schweigeminute für die Opfer des Anschlags von Halle über. Bernd Lülsdorf, Vorsitzender der ACK und katholischer Dekanatsreferent, stimmte  hebräische Friedenslieder an. Ulrike Schmidt-Hesse wünschte den Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde gesegnete Festtage.

Oberbürgermeister Jochen Partsch, Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse und weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kirche nahmen anschließend am Gottesdienst zu Beginn des Laubhüttenfestes in der Synagoge teil. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Darmstadt, Daniel Neumann, und Rabbiner Jehoshua Ahrens dankten für die Unterstützung und betonten, wie wichtig es sei, dass viele Bürgerinnen und Bürger an ihrer Seite stünden.

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