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Einführung von Uta Voll

Neue Pfarrerin in Schönberg-Wilmshausen

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Die evangelische Kirchengemeinde Schönberg-Wilmshausen hat wieder eine Pfarrerin. Uta Voll wird am 19. Januar in ihr Amt eingeführt.

bbiewSpagat zwischen zwei Gemeinden. "Leicht wird das nicht," sagt Pfarrerin Voll.

Die 55jährige ist neue Pfarrerin in der Gemeinde, aber Schönberg-Wilmshausen ist nicht neu für sie. Bereits im vergangenen hatte Uta Voll die Vakanzvertretung in der Gemeinde übernommen. Seit dem 1. Januar ist sie Stelleninhaberin und bleibt zugleich Pfarrerin der Gemeinde Gronau/Zell, wo sie seit 2015 tätig ist.

"Ein Berg, der zu überwinden ist"

Kann der Spagat zwischen zwei Gemeinden gelingen? „Ganz leicht wird das nicht. Zwar gehörten die Gemeinden früher schon zusammen, doch das ist ziemlich lange her, außerdem liegt zwischen den Tälern ein Berg, der zu überwinden ist. Was mir aber große Zuversicht gibt, sind die bisherigen Begegnungen untereinander. Die Kirchenvorstände arbeiten freundschaftlich zusammen, und wir haben schon einige gemeinsame Projekte durchgeführt und in Planung. Auch in der Verwaltung wird kooperiert, und so werden wir im Laufe der Zeit hoffentlich zusammen wachsen. Ich freue mich darauf, diesen Prozess gemeinsam mit den vielen Mitarbeiter/innen zu begleiten“, sagt die Pfarrerin und betont, dass sie alles daran setzen werde, dass keine Gemeinde denke, sie käme zu kurz.

Hoffen auf gewinnbringenden Austausch

Seit dem 1. Januar besteht eine sogenannte „pfarramtliche Verbindung“ zwischen den Gemeinden Gronau/Zell und Schönberg/Wilmshausen, Die beiden Kirchengemeinden bleiben dabei rechtlich selbständig. Sie erhoffen sich durch die Zusammenarbeit einen für beide Seiten gewinnbringenden Austausch. Eine Folge der Kooperation sind die geänderten Gottesdienstzeiten. In Zell und Schönberg beginnen die Gottesdienste in der Regel um 9.30 Uhr, in Gronau um 10.45 Uhr.

Vor ihrem Dienst in Gronau/Zell war Pfarrerin Voll zehn Jahre mit halber Stelle in der Kirchengemeinde Lorsch tätig. Sie hat in Heidelberg und Tübingen studiert. Die in Sinsheim geborene Theologin kommt ursprünglich aus der badischen Landeskirche. Dort absolvierte sie auch ihr Lehr- und Pfarrvikariat. 2005 wechselte sie nach Lorsch in die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Die Pfarrerin ist mit dem in Bensheim tätigen Propsteikantor Konja Voll verheiratet. Sie selbst hat neben Evangelischer Theologie auch Kirchenmusik studiert. Neben den Pfarrdienst ist sie im Bergsträßer Dekanat für die Ausbildung der Prädikanten zuständig

Dekan Arno Kreh wird Pfarrerin Voll am Sonntag, den 19. Januar einführen. Der Gottesdienst in der Schönberger Marienkirche beginnt um 9.30 Uhr.

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