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Abschluss der Reihe zu Aberglauben und Mythen

Lily A. Seidel/pixelioNeue Reihe der Stadtakademie zu Verschwörungsmythen

Am Montag, 25. Januar, kommt die Reihe der Stadtakademie zu Aberglauben und Mythen zum Abschluss. Dann referiert der Journalist Stefan Weidner online über „Neues kosmopolitisches Denken statt Weltuntergang und Aberglauben?“ Die Veranstaltung wird ohne Publikum live aus der Stadtkirche übertragen. Dr. Franz Grubauer und Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse diskutieren mit.

Neues kosmopolitisches Denken statt Weltuntergang und Aberglauben?
Stefan Weidner am Montag, 25. Januar, zu Gast bei der Stadtakademie

Die Evangelische Stadtakademie Darmstadt lädt zur Vortragsveranstaltung zum Thema „Wenn den herrschenden westlichen Erzählungen die Zukunft schwindet - Eine Chance für ein neues kosmopolitisches Denken statt Weltuntergang und Aberglauben?“ für Montag, 25. Januar, 18.30 Uhr, ein. Es referiert der Journalist und Buchautor Stefan Weidner. Die Veranstaltung kann über den YouTube-Kanal der Evangelischen Stadtakademie Darmstadt mitverfolgt werden. Es folgt eine Diskussion mit dem Referenten Stefan Weidner,  dem Leiter der Stadtakademie, Dr. Franz Grubauer, und Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse.

Die Veranstaltung findet ohne Publikum in der Stadtkirche statt und wird live auf dem YouTube-Kanal der Stadtakademie übertragen:

hier: https://youtu.be/KID6cPv1LYQ

Per E-Mail an ev.akademie.darmstadt@gmail.com  können sich Zuschauerinnen und Zuschauer mit Fragen und Kommentaren beteiligen. Der Abend schließt die Reihe der Stadtakademie zu Aberglauben und Mythen ab.

Zum Inhalt der Veranstaltung mit Stefan Weidner:
Apokalyptisches Denken gehört genauso wie die Aufklärung zu einem westlichen Denken, dass lange Zeit in seinen unterschiedlichen Spielformen eine Überlegenheit des Westens gegenüber anderen Kulturen auf diesem Globus behauptete. In den aktuellen ökonomischen und ökologischen Krisen erleben wir jedoch eine Sinnkrise dieses westlichen Denkens. Welche Antworten geben andere Kulturen in ihren Welt-entwürfen? Wie gehen andere Kulturen mit dem Unverfügbaren des Lebens und mit der Würde des Einzelnen um? Eine offene Haltung gegenüber anderen Kulturen kann helfen, ein neues Denken zu entwickeln. Für die Lösung der globalen Probleme ist ein solches kosmopolitisches Denken eine notwendige Voraussetzung

Zum Inhalt der Reihe „Weltuntergang, Apokalypse und Verschwörung“:
Wir erleben in der Corona-Situation weltweit und sehr unmittelbar in Deutschland noch eine ganz andere Welle: Die des Misstrauens, der Zweifel, der Existenzangst und der empörten Hilflosigkeit und Wut. In dieser kollektiven Gefühlslage haben für nicht wenige Bürgerinnen und Bürger sehr schnell Weltuntergangsmythen und Verschwörungsgeschichten als Erklärungsgrund Raum eingenommen. Darauf reagieren die Kritiker solcher Mythen ebenso heftig. Die gesellschaftliche Auseinandersetzung darüber ist im vollen Gange und eine weitere unversöhnliche Polarisierung in der Gesellschaft tut sich auf, die bis zur aggressiven Sprachlosigkeit führt. Die Frage, die sich deshalb stellt: Warum gewinnen Aberglauben und Mythen immer wieder, selbst in der modernen Welt, soviel Einfluss auf das Denken von Menschen? Warum berühren diese dunklen Weltdeutungen emotional so stark und offensichtlich auch die gegensätzlich Beteiligten? Die Veranstaltungsreihe will deshalb diesen Zusammenhang und den vermeintlichen Gegenpol von Aufklärung und Vernunft genauer in Augenschein nehmen.

Das Programm der Reihe VI. Darmstädter Werkstatt: Identität und kulturelle Transformation zum Thema „Weltuntergang, Apokalypse und Verschwörung – Warum Aberglauben und Mythen immer wieder Kraft gewinnen“: hier

Kontakt:
Evangelische Stadtakademie Darmstadt, Dr. Franz Grubauer, Telefon: 06151 9502518, Mobil: 0170 3171011, E-Mail: franz.grubauer@ekhn.de, Internet: ev-akademie-darmstadt.de.

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