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Neues Graffito an der *huette

DekanatNeues Graffito entsteht an der huette

Ein neues Graffito lädt am Eingang des Jugendhauses *huette ein. Der Sozialpädagoge in der *huette Fabian Meuren hat es mit einem befreundeten Graffiti-Künstler in drei Tagen neu gestaltet. Es zeigt einen Elefanten mit Fledermausflügeln, ein Fantasietier, das für Vielfalt in allen Bereichen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stehen soll.

Ein Elefant mit Flügeln als Hingucker
Am Jugendhaus *huette in Darmstadt ist Neues entstanden


Der Motor der Hebebühne brummt. Fabian Meuren steht oben im Arbeitskorb und setzt die Sprühdose an. Gekonnt sprüht er, mit Atemschutzmaske ausgestattet, die Konturen des Schriftzuges *huette“ in hellblau an die Wand. In drei Tagen hat er gemeinsam mit einem befreundeten Graffiti-Künstler das Wandbild vor dem Eingang zum Jugendhaus *huette in der Kiesstraße 16 neu gestaltet. Es zeigt einen Elefanten mit Fledermausflügeln, ein Fantasietier, das für Vielfalt in allen Bereichen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit steht, wie der Sozialpädagoge, der seit Herbst in der offenen Arbeit der *huette tätig und obendrein passionierter Graffiti-Künstler ist, erklärt.

Das neu mit über 40 Farbtönen entstandene Graffito ersetzt das alte Wandbild, das zum 60-jährigen Jubiläum 2018 eingeladen hatte. Das Dynamische und nicht immer Greifbare spiegelt Veränderungen und Anforderungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wider, so Fabian Meuren. Diese sei nie statisch und müsse sich "situativ den Gegebenheiten und neuen Bedarfen anpassen". In diesem Sinne startete im Januar auch das neu zusammengesetzte pädagogische Team mit Nina Hofferberth, Tine Staib und Fabian Meuren mit erweiterten Öffnungszeiten, gezielter Werbung und vielen neuen kreativen Ideen.

Neue Besucher*innen eroberten die *huette mit ihren vielfältigen Möglichkeiten. Gemeinsame Aktionen wurden geplant und bis zum Lockdown umgesetzt. Der vollständigen Schließung ab 16. März fielen unter anderem das Osterferienprogramm, Veranstaltungen im Rahmen des Europaprojektes sowie gemeinsame Aktionen zum Opfer. Unter strengen Coronaauflagen, basierend auf einem abgestimmten Hygienekonzept, fährt die Offene Arbeit jetzt langsam wieder hoch. "Vieles ist leider nach wie vor nicht möglich", bedauert das Team. So sollte auch die Neugestaltung des Wandbildes mit einem gemeinsamen Event mit Musik, Essen und Trinken sowie einem Hausflohmarkt stattfinden.

Die Gestaltung des Graffitos bildet nun den Auftakt für das kreative Sommerferienprogramm in der *huette. Hier können vom 13. bis 24. Juli, jeweils Montag bis Freitag zwischen 15 und 19 Uhr, interessierte Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren unter anderem bei Leinwandbau, Graffitiworkshops und Urban Gardening ihre Ferien verbringen. Anmelden müssen sie sich nicht, es kann allerdings aufgrund der aktuellen Vorschriften nur eine Gruppe von 10 Besucher*innen pro Tag das Angebot wahrnehmen, teilt das Team der *huette mit.

Wie es mit weiteren Öffnungen und Lockerungen im Jugendhaus nach den Ferien weitergeht? "Auch hier werden wir im Zeichen des neuen Wandbildes 'situativ' und 'kreativ' reagieren", sagt das Team, "es bleibt spannend."

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