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St. Martin 2020 etwas anders in den Kitas

Wegen der Kontaktbeschränkungen können die beliebten Umzüge der Kindertagesstätten am Martinstag (11.11.) nicht stattfinden. Die evangelischen Kitas haben sich wie auch andere viele Gedanken gemacht, wie sie den Kindern dennoch das Erlebnis mit ihrer Laterne ermöglichen und die Geschichte vom Teilen erzählen können. In Matthäus gibt es sogar ein Video für die Kinder.

St. Martin 2020 mal anders
Laternenumzüge können coronabedingt nicht stattfinden
Was die Kindertagesstätten am heutigen Martinstag stattdessen so alles vorhaben


Wegen der Kontaktbeschränkungen können die beliebten St.-Martins-Umzüge der Kindertagesstätten in diesen Tagen rund um den Martinstag (11.11.) nicht stattfinden. Die Kitas in Trägerschaft des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt haben sich wie auch viele andere Gedanken gemacht, wie sie den Kindern dennoch das Erlebnis mit ihrer Laterne ermöglichen und die Geschichte vom Teilen erzählen können.

In der Kita Schatzkiste der Martin-Luther-Gemeinde wurden in den vergangenen Wochen bereits Laternen gebastelt. Der Bewegungsraum wurde hier jetzt als „Laternenlaufzimmer“ abgedunkelt, und jede Gruppe feiert ihr „kleines St. Martin“, wie das Leitungsteam mitteilt. Die Martinslegende wird erzählt, Brezeln werden geteilt, Lieder gehört und danach startet der Laternenumzug um das beleuchtete künstliche Martinsfeuer im Bewegungsraum. Der Elternbeirat hat alle Eltern und Familien im Edelsteinviertel eingeladen, ab Mittwoch, 11. November, bis Samstag, 14. November, Fenster zu schmücken und Laternenlichter anzuzünden. Die Familien sind eingeladen, bei einem Spaziergang durch das Viertel die leuchtenden Lichter in den Fenstern zu bestaunen.
 
In der Kita Mittendrin der Martin-Luther-Gemeinde können die Kinder, die Interesse haben, im Atelier eine Laterne gestalten und mit nach Hause nehmen, diese dort mit ihren Eltern anzünden und zu einem Spaziergang mitnehmen. Am Martinstag erzählen die Erzieherinnen und Erzieher den Kindern die Martinsgeschichte und kommen mit ihnen darüber ins Gespräch.

In der Kita der Petrusgemeinde feiern am Martinstag alle vier Gruppen jeweils für sich das Martinsfest. Ein Umzug wird gruppenweise gemacht, teilt die Leiterin Natalie Hofbauer mit. Jedes Kind hat hier in den vergangenen Wochen eine Laterne gebastelt. Zum Frühstück gibt es die Weckmänner, die es nach dem großen Umzug traditionell gibt, und in der Gruppe wird die Martinsgeschichte erzählt, vorgeführt auch mit dem Erzähltheater-Rahmen „Kamishibai“.

Auch die Kita der Thomasgemeinde hat eine „kleine“ Alternative geplant: Am Mittwoch, 11. November, gibt es eine St-Martins-Feier in jeder Gruppe mit Laternen und gemeinsamem Frühstück. Dann nehmen die Kinder ihre Laternen mit nach Hause. Den Familien wurde per Mail eine Anregung für Laternen im Fenster und für ein Lied zugeschickt. Die Familien können dann als Einzelhaushalt oder höchstens zu zweit eigenständig durchs Viertel gehen.

In der Andreasgemeinde machen es sich die Gruppen im Kinderhaus gemütlich, wie Leiterin Sabine Rühl mitteilt. Hier wurden Tischlaternen gebastelt und es wird am Martinstag Martinsbrezeln geben. In jeder Gruppe wurde bereits mit Hilfe des Kamishibais die Martinsgeschichte erzählt, mit den Kindern darüber gesprochen und Martinslieder von CD gehört. In den täglichen Morgenkreisen ist die Geschichte Thema, auch in Verbindung mit Corona Rücksicht zu nehmen, aufzupassen und aufeinander zu achten.  

Auch in der Kita der Matthäusgemeinde gehört normalerweise das gemeinsame Laternenfest mit Kindern und Eltern, dem Kinder-und Jugendhaus und der Kirchengemeinde zur Tradition. Stattdessen haben die Kinder am Freitag Post aus ihrer Kita nach Hause bekommen, und sie konnten bereits zu Hause ein Laternenlicht basteln. Dieses Licht konnten sie behalten oder auch an jemanden weiterschenken. Ein zweites Licht wurde mit den Kindern gemeinsam im Kindergarten gebastelt. Am Martinstag, 11.11., feiert jede Gruppe im Morgenkreis ein kleines Martinsfest mit Martinsgeschichte und geteilter Martinsbrezel. Ihre gebastelten Lichter werden die Kinder ans Fensterbrett der Kita stellen und am Abend werden wir die Lichter (LED) entzündet (https://stmartin.bistumlimburg.de/beitrag/die-idee-2/). So haben die Kinder noch einmal die Möglichkeit, mit ihren Eltern in der Dunkelheit zum Kindergarten zu laufen und Ihre Laternen leuchten zu sehen. Pfarrerin Meike Melchinger hat ein Video für die Kinder gedreht, in dem sie die St.-Martins-Geschichte erklärt und auch Bezug auf Martin Luther, dessen Tauftag am 11.11. war, nimmt:

Hier geht es zum St.-Martins-Video von Pfrin. Meike Melchinger
 
Auch das Team der Kita in der Friedensgemeinde hat sich eine schöne Alternative zum Martinsumzug überlegt: Alle Kinder basteln wie gewohnt bereits fleißig ihre Laternen in den Gruppen und die Kinder machen mit den Erzieherinnen und Erziehern einen Martinsumzug im Kita-Hof. Das Fest wird schon seit einiger Zeit in den Gruppen vorbereitet. Am 11.11., dem Martinstag, gibt es zuerst in jeder Gruppe ein Martinsfrühstück mit dem Teilen von Martinsbrezeln. So bleibt der Sinn hinter dem Fest, das „Miteinander teilen“, erhalten, wie Kita-Leiter Erik Krebs mitteilt. Die Martinsgeschichte wird kindgerecht erzählt, hier auch unter anderem mit Kamishibais. Danach laufen die Kinder jeweils gruppenweise durch den Hof und tragen dabei ihre Laternen in der Hand.   

In der Kita „Arche Noah“ im Ökumenischen Gemeindezentrum ist ein „Martinsfest nur für die Kinder“ geplant. Eltern bringen ihre Kinder zu den jeweiligen Gruppenerzieherinnen und -erziehern zur Gemeindewiese vor der Kita. Dann ziehen die Kinder mit ihren Laternen durch die Kita und das Außengelände. Die Erzieherinnen und Erzieher spielen die Geschichte von St. Martin und im Anschluss wird eine große süße Hefebrezel mit den Kindern geteilt, dazu gibt es Kinderpunsch. Es werden Fotos gemacht, damit die Eltern anschließend teilhaben können.

In der Paulusgemeinde wurde schon in den vergangenen Tagen die Geschichte von St. Martin mit den Kindern thematisiert. Am Martinstag selbst sollen gruppenweise mit den Kindern die Räume mit den selbst gebastelten Laternen festlich geschmückt werden. Die Martinslegende soll als Rollenspiel mit den Kindern nachgespielt werden. Anschließend bekommen die Kinder ihre Weckmänner, und es wird in den Gruppen gefrühstückt. Zum Mitnachhausenehmen hat das Kitateam für die Kinder ein Martinsheft mit zwei Geschichten zum Vorlesen, einer Bastelidee zum Laternebasteln mit Blättern, Laternenliedern und einem Rezept zum Backen von Martinshörnchen selbst gestaltet.

Auch in der Michaelsgemeinde feiern die Kinder St. Martin in ihren Stammgruppen mit ihren gebastelten Laternen. Es gibt Kinderpunsch und Weckmänner, und die Geschichte von St. Martin wird erzählt. Schon in den vergangenen Tagen haben die Erzieherinnen und Erzieher den Kindern die Geschichte von St. Martin mit dem Kamishibai in den Morgenkreisen erzählt. Der Maxi-Club hat, um den Charakter des Teilens zu St. Martin hervorzuheben, mit den Kindern Windlichter gebastelt, die sie am Martinstag vor die Einrichtung stellen. Jeder, der vorbeikommt und gerade etwas Licht benötigt, kann sich dort eines mitnehmen, teilt die Leiterin Vera Schlett mit. Den Eltern hat das Team die Anregung gegeben, sich an der Aktion „Laternenfenster“ lichtschneiderei.de/aktion-laternen-fenster/ zu beteiligen.

Die Kita der Kirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt-Süd wird am Freitagmorgen in den Gruppen die Geschichte von St. Martin als Theaterstück spielen, wie die Leiterin Beate Rudolf mitteilt. Im Außengelände werden sich die Erzieherinnen und Erzieher mit den Kindern mit Laternen und Musik um ein Lagerfeuer versammeln und Punsch und kleine Gebäckstücke verteilen.

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