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Ulrike Hofmann ist neue Pfarrerin in Eberstadt-Süd

Rebecca KellerUlrike Hofmann

Ulrike Hofmann ist neue Pfarrerin der Kirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt-Süd. Kaum hatte sie ihren Dienst hier angefangen, musste sie unerwartet wegen der Corona-Pandemie in den Krisenmodus wechseln. Jetzt will sie vor allem eins: für ihre Gemeindeglieder da sein, gerade wenn jetzt kein Gottesdienst und keine sonstigen Veranstaltungen in der Gemeinde stattfinden.

Mit halber Stelle, mit ganzem Herzen
Ulrike Hofmann ist neue Pfarrerin in Eberstadt-Süd

Kaum hat sie ihren Dienst in der neuen Kirchengemeinde angefangen, musste sie hier in den Krisenmodus wechseln. Das hatte sich Ulrike Hofmann nicht so vorgestellt, als die Pfarrerin im Januar ihren Dienst mit halber Stelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt-Süd begann.

Vieles wollte sie nach dem Weggang ihrer Vorgängerin Mechthild Gunkel fortführen, einiges auch neu beginnen. Doch jetzt fällt erst einmal wie überall alles aus. Ihre größte Aufgabe besteht zurzeit darin, den Mitgliedern ihrer Gemeinde Alternativen zu bieten und zu zeigen, dass sie für sie da ist, auch wenn kein Gottesdienst, keine Kirchenvorstandssitzung und kein Treffen stattfindet.

Nun gilt es, auf anderem Wege da zu sein, gerade jetzt in dieser Krisenzeit für seelsorgerliche Anliegen ansprechbar zu bleiben. Der Gottesdienstraum im Gemeindehaus Gemeindesaal soll am Sonntagmorgen offen sein für einzelne, die beten wollen. Hier hat Ulrike Hofmann Texte bereitgestellt, die ausliegen. Für Seelsorgegespräche ist sie telefonisch zu erreichen, über das Gemeindebüro werden nachbarschaftliche Hilfsangebote vermittelt. „Ich vertraue darauf, dass Gott auch in dieser schwierigen Zeit bei uns ist und uns hilft, mit Sorgfalt und Besonnenheit, mit Solidarität und Barmherzigkeit, mit Geduld und Zuversicht, diese Zeit zu durchstehen.“

Doch auch auf die Zeit nach Corona bereitet sich Ulrike Hofmann weiter vor, die sagt: „Zwar bin ich nur mit halber Stelle in der Gemeinde tätig, aber mit ganzem Herzen.“ Mit ihrer zweiten halben Stelle ist die Sechzigjährige als Referentin für Ökumene und Interreligiöses Gespräch im Evangelischen Dekanat Darmstadt-Stadt tätig, wo sie etwa federführend die jährliche Veranstaltung „Religionen für den Frieden“ organisiert.

Die beiden Stellen passen aus ihrer Sicht gut zueinander, da der Stadtteil Eberstadt-Süd sehr geprägt sei von Menschen, die aus verschiedenen Ländern kommen und verschiedenen Religionen angehören, wie sie sagt. „So bunt wie der Stadtteil, ist auch die Gemeinde“, sagt die Mutter eines Sohnes (24) und einer Tochter (17), „das gefällt mir sehr.“ Sie interessiert, wie Christ-Sein in einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft gelebt werden kann.

Seit mehr als 30 Jahren ist Ulrike Hofmann nun im Pfarrdienst tätig. Aufgewachsen im Taunus hat sie nach dem Abitur in Frankfurt und Heidelberg evangelische Theologie studiert. Ihr Vikariat absolvierte sie in Wiesbaden, das Pfarrvikariat in Dreieich-Sprendlingen. Anschließend arbeitete sie fünf Jahre lang als theologische Referentin der Arbeitsstelle Frauen in der Kirche, dem Vorläufer der heutigen Stabsstelle für Gleichstellung der EKHN. Danach war sie 15 Jahre als Gemeindepfarrerin in Frankfurt-Niederrad tätig. 2012 wechselte Ulrike Hofmann zum ökumenischen Kirchenladen Kirche & Co. nach Darmstadt.

Als Pfarrerin in Eberstadt möchte Ulrike Hofmann die Menschen in der Gemeinde seelsorgerlich begleiten und geistlich stärken. Sie möchte die Gemeinde darin unterstützen, im Stadtteil dafür Raum zu geben, dass Menschen vielfältiger Kulturen einander begegnen, voneinander lernen und füreinander da sind.

Zu erreichen ist Pfarrerin Ulrike Hofmann telefonisch unter 06151 56318 oder 06151 1362431 und per E-Mail unter ulrike.hofmann@ekhn.de . Im Gemeindezentrum in der Stresemannstraße 1 ist sie in der Regel dienstags und freitags vormittags, nach Absprache auch zu anderen Zeiten.

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