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Fünf Jahrzehnte in der Gemeinde aktiv

Ehrenurkunde der Landeskirche für Renate Rosenberg

Martin RosenbergEinen Gutschein des Kirchenvorstands überreichte Monika Sokolowski, Dekan Steffen Held zeichnete Renate Rosenberg mit der Ehrenurkunde der EKHN aus, und Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel (von links) überraschte die verdiente Ehrenamtliche mit einer Damenuhr, die das Wappen der Hugenottenstadt trägt.

Gefühlt gibt es nichts, was sie in der Evangelisch-Reformierten Gemeinde am Marktplatz Neu-Isenburg noch nicht gemacht hat: Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement zeichnete Dekan Steffen Held nun Renate Rosenberg mit der Ehrenurkunde der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau aus.

„Voller Freude und Dankbarkeit“ überreichte Pfarrer Steffen Held der 78-Jährigen im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes die Urkunde der evangelischen Landeskirche. „Durch ihre offene und herzliche Art ist Renate Rosenberg für viele Menschen zum Vorbild geworden“, sagte der Dekan des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau. „Ich bin beeindruckt, mit welcher Selbstverständlichkeit sie auf ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit zurückblickt und noch immer voller Elan für unsere Kirche aktiv ist.“

Bürgermeister Herbert Hunkel lobte Renate Rosenbergs unermüdlichen Einsatz in der Hugenottenstadt, für den sie bereits 2012 gemeinsam mit ihrem Mann mit der Bürgermedaille der Stadt Neu-Isenburg geehrt wurde: „Sie sind als echtes Organisationstalent bekannt, immer da, wenn eine helfende Hand gebraucht wird und übernehmen vom Handarbeitskreis über die Standbetreuung an Stadtfesten bis hin zur Arbeit im Kirchenvorstand und dem ‚Fundraising‘ zahlreiche Aufgaben und Ämter. Wir freuen uns sehr, dass wir Menschen in unserer Stadt haben, die sich so vorbildlich engagieren und immer für andere da sind.“

„Jeder, der die Evangelisch-Reformierte Gemeinde Am Marktplatz kennt, kennt Renate Rosenberg“, stellte Monika Sokolowski fest. „In den vergangenen 50 Jahren hat sie eine Vielzahl an Ämtern ausgefüllt, ohne sich je in den Vordergrund zu drängen“, erklärte die Vorsitzende des Kirchenvorstands. „Sie stellt eine wichtige Konstante im Gemeindeleben dar und hat dadurch vielen Menschen Orientierung geboten. Wir können ihr gar nicht genug danken!“

„Die Mitarbeit in der Gemeinde hat mir stets Spaß gemacht und mir auch viel gegeben“, beschreibt Renate Rosenberg ihre Motivation. „Ich schätze die Gemeinschaft und habe dabei auch immer wieder Halt erlebt.“

Geboren in Offenbach, wohnte Renate Rosenberg seit ihrem zehnten Lebensjahr in Frankfurt, wo sie Abitur machte und anschließend eine Ausbildung als Inspektorenanwärterin absolvierte. 1967 zog sie mit ihrem Mann Hans nach Neu-Isenburg – mitten in die Altstadt, direkt bei der Kirche am Marktplatz um die Ecke. Ihr Engagement für die Gemeinde begann 1971, als die älteste Tochter Petra in den Kindergarten kam. Zunächst war sie bei Kindergottesdiensten aktiv und Mitglied im Kinder- und Jugendausschuss. Von Anfang an half sie bei allen Gemeindefesten mit und gehörte bald dem Festausschuss an. Später folgten Handarbeits-, Senioren- Bibel- und Förderkreis, auch im Finanzausschuss war sie eine Zeitlang dabei, ebenso beim „Café Grenzenlos“ für Geflüchtete.

Und natürlich im Kirchenvorstand: Für die Wahl 1979 war zunächst ihr Mann angefragt, der sich ebenfalls über viele Jahrzehnte stark in den Dienst der Gemeinde gestellt hatte. Stattdessen kandidierte jedoch seine Frau, wurde prompt gewählt und gehörte dem Gremium seither bis auf zwei Amtsperioden kontinuierlich an. Verantwortung scheute sie nicht, fungierte über eine gewisse Zeit sogar als stellvertretende Vorsitzende. Bei der diesjährigen Wahl wollte sie Jüngeren den Vortritt lassen und ließ sich nicht mehr aufstellen. Unabhängig davon will sie sich weiterhin in verschiedenen Gemeindegruppen engagieren, etwa im Handarbeits- und Seniorenkreis, die ihr sehr am Herzen liegen.

Neben ihrem ehrenamtlichen Einsatz in der heimischen Kirchengemeinde ist Renate Rosenberg gerne auf Achse und war gemeinsam mit ihrem Mann in der ganzen Welt unterwegs. Dabei genießt sie durchaus die Vorteile organisierter Touren. Die Mitglieder des neu gewählten Kirchenvorstands dürfen also darauf hoffen, dass sie mit ihrem Geschenk richtig liegen: es handelt sich um einen Gutschein für eine Busreise ihrer Wahl.

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