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Weihnachtsgeschenke für die Tafel-Kinder

Ein Geschenkeberg geht auf Reisen

U.Weber-Schäfer

Seit Mitte Oktober engagieren sich die Evangelischen Kirchengemeinde Groß-Rohrheim, die Evangelische Kindertagesstätte sowie die kommunale Kita für die Kinder der Tafel in Rimbach. Gemeinsam haben sie Weihnachtsgeschenke gesammelt, um Kindern aus sozial benachteiligen Familien eine Freude zu machen.

U.Weber-Schäferv.l. Peter Zimoch (Fahrer Tafel Rimbach), Wolfgang Hoppe (Fahrer Tafel Rimbach), Katrin Pietschmann mit Tochter Johanna, Sandra Olf, Volker Götz und Pfarrer Martin Müller

So ist ein riesiger Geschenkeberg für 327 Kinder entstanden, der von den Fahrern der Tafel Rimbach mit dem großen Tafel-Kühlfahrzeug abgeholt wurde. Zu Beginn der Aktion sollten es 297 Weihnachtsgeschenke werden. Diese große Zahl musste durch die vermehrten Neuanmeldungen bei der Tafel Rimbach sogar noch zweimal nach oben korrigiert werden. Sandra Olf, Mitglied des Kirchenvortandes der Evangelischen Kirche Groß-Rohrheim und Organisatorin der Weihnachtsaktion, lobt hierbei die reibungslose Zusammenarbeit mit der Tafel Rimbach. Heide Haneke hat im Tafelbüro Rimbach mit Geduld und Umsicht immer wieder aktuelle Listen erstellt. Ingrid Zimoch, Teamleiterin der Freitagsausgabe, hat Sandra Olf persönlich in Groß-Rohrheim besucht, um sich ein Bild von der Aktion zu machen und die Tafelarbeit in Rimbach vorzustellen.

Überwältigende und überregionale Beteiligung an der Weihnachtsaktion

"Ich war doch mehr als positiv überrascht, dass so viele Menschen, nicht nur Geld oder Geschenke gespendet, sondern sich bei mir auch für die tolle Aktion bedankt haben," erzählt Sandra Olf.  Sie habe viele Gespräche geführt, denn die Werbetrommel musste bei so vielen Kindern gerührt werden. Besonders beeindruckt habe sie die große Resonanz auf die Weihnachtsaktion von nah und fern. Ehemann Lars Olf hat ihr den Rücken freigehalten und selbst kräftig mit angepackt. Die Kolleg:innen vom Kirchenvorstand in Groß-Rohrheim haben viele Geschenke besorgt, eingepackt und sogar eine Ökumene-Aktion zugunsten der Weihnachtsaktion ausgerichtet. Frau Georgi, Gemeindesekretärin der Kirchengemeinde Groß-Rohrheim, hat viele Päckchen angenommen und alle Informationen zusammengeführt. Volker Götz hat bei seinem Arbeitgeber, der Firma Merck in Darmstadt, eine größere Geldspende organisiert und auch selbst kräftig mit seiner Frau Daniela Götz unterstützend beigetragen. Nach dem ersten Bericht zu dieser Weihnachtsaktion in der Dekanatsinfo vom Evangelischen Dekanat Bergstraße, kam eine große Zahl an Spendern und Schenkern für die Aktion aus dem gesamten Gebiet Bergstraße/Odenwald hinzu. Des Weiteren gab es vier größere Geldspenden aus Freiburg, Fürth, Mittelhessen und Franken. "Letztlich habe ich mein gesamtes Netzwerk von Kiel bis Freiburg ausgenutzt," bekräftig Sandra Olf. So hätten sich auch viele meiner Kolleg:innen aus der Universitätsmedizin in Mainz (HNO) an der Aktion beteiligt. "Es war doch eine sehr anstrengende Zeit", resümiert Sandra Olf, aber es habe Spaß gemacht, denn das Ziel „Strahlende Augen und lachende Kinder“ habe sie immer wieder motiviert.

Kühlauto mit Geschenken

Peter Zimoch und Wolfgang Hoppe, Fahrer der Tafel Rimbach, staunten nicht schlecht als sie den Geschenkeberg sahen. "Es ist eine große Freude, mal ein bisschen Weihnachtsmann zu spielen und das Kühlauto der Tafel mit Geschenken zu beladen", heben beide hervor. Die Geschenke würden ab jetzt in der Tafel Rimbach an alle Familien mit Kindern verteilt. Besonders schön sei, dass jedes Geschenk individuell und mit Liebe verpackt und Geschenk genau auf das Alter und Geschlecht der Kinder abgestimmt ist, betont Ute Weber-Schäfer, Tafelkoordinatorin des Diakonischen Werkes Bergstraße. Da wered in den nächsten Wochen bei der Tafel Rimbach eine schöne Weihnachtsstimmung einkehren und das sei nach dem zweiten anstrengenden Corona-Jahr ein schöner Ausklang. Sie dankte deshalb allen Beteiligten an dieser wundervollen Weihnachtsaktion sehr herzlich. Ein besonders großer Dank geht an Sandra Olf, ohne deren Initiative und Engagement es diesen Geschenkeberg nicht geben würde.

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